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„Besser eine Hand voll mit Ruhe als beide Fäuste voll mit Mühe und Haschen nach Wind.“ (Prediger 4,6)
Liebe Leserin, lieber Leser,
der Vers passt in das Ende der Sommerferien und der Erholungszeit für viele. Vielleicht hat die Sommerpause genau dieses in uns gestärkt: mit Ruhe und Gelassenheit in den Alltag gehen. Etwas konzentriert tun, mit ganzer Seele und ganzem Herzen, im Hier und Jetzt. Wenn wir ganz sind, im Einklang mit uns selbst, sind wir wahrscheinlich gelassener. Wir ballen weniger oft die Fäuste und freuen uns an dem Wind, der uns durch das Haar weht. Ganz sein, im Hier und Jetzt, im Einklang mit uns und anderen, mit großer Offenheit und Neugierde für das, was geschieht, ohne Wertungen und Verwertungen. Das wünsche ich uns für diesen Monat September und darüber hinaus.
Der September ist reich an Veranstaltungen, die einladen, Fäuste zu öffnen und sich gegenseitig die Hände zu reichen. Ein Schwerpunktthema ist dabei mit drei Veranstaltungen der Nahe Osten.
Am ersten Mittwoch im September laden wir immer ein zu einem Seniorennachmittag und haben dazu alle Gemeindeglieder über 70 Jahre persönlich angeschrieben. Wer immer möchte, ist willkommen und fühle sich eingeladen.
In diesem Jahr jährt sich 9/11 zum 25. Mal. Der Krieg gegen den Terror veränderte die Welt, die nach dem Ende des Ost-West-Konflikts Friedenszeiten entgegenging. Dieses Ereignis bedenken wir mit der vierten Bielefelder Friedensprozession.
Gemeinsam feiern wir Gottesdienste in der Region und freuen uns an der immer kraftvoller werdenden Region Mitte. Wie geht es in diesem Zusammenhang in Zukunft weiter mit der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Bielefeld? Wir fragen uns das in einer Presbyteriums-Klausur und laden schon jetzt zu einer Gemeindeversammlung ein im Anschluss an den Erntedank-Gottesdienst am 4. Oktober.
Eine Hand voll mit Ruhe – das Programm im September lädt auch ein zu mehr Ruhe und Bedächtigkeit in diesen Zeiten.
Frieden auf Erden.
Ihr Bertold Becker
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Sonntag, 30.08.2026 13. Sonntag nach Trinitatis Süsterplatz 10.30 Uhr Gemeinsamer Open-Air Gottesdienst „Kirche trifft Kino.30“ mit Predigt und Musik zum aktuellen Kinofilm “Der Heimatlose” Predigt: Pfarrer Bertold Becker, Pfarrer i.R. Uwe Moggert-Seils Musik: Andreas Kaling, Saxophone; Bertold Becker, Rhodes-Piano; Matthias Kosmahl, Kontrabass Kollekte: Kirchenmusik im Stadtkantorat Bielefeld
🔗Infos zum Film "Der Heimatlose" (Der Film läuft aktuell im Lichtwerk)

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Sonntag, 06.09.2026 14. Sonntag nach Trinitatis Süsterkirche 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Bertold Becker Kollekte: Männerarbeit in Westfalen und die Ev. Arbeitnehmerbewegung
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Freitag, 11.09.2026 Süsterkirche 15.00 Uhr Freitag-Nachmittag-Gottesdienst Pfarrer Bertold Becker
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Samstag, 12.09.2026 Süsterkirche 15.30-18.00 Uhr Kirche Kunterbunt Diakonin Lena Kromminga und Team
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Sonntag, 13.09.2026 15. Sonntag nach Trinitatis Altstädter Nicolaikirche 10.30 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Dr. Christel Weber Kollekte: Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler
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Sonntag, 20.09.2026 16. Sonntag nach Trinitatis. Süsterkirche 10.30 Uhr Gottesdienst Diakon Dennis Raterink Kollekte: vom Kreissynodalvorstand bestimmter Zweck: Projekt im Rahmen der Partnerschaft zur Region Kusini, Tansania
Gemeinderaum „Neubau“, Güsenstr. 16 15.00 Uhr Gottesdienst in Gebärdensprache Pfarrerin Heike Kerwin
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Sonntag, 27.09.2026 17. Sonntag nach Trinitatis Süsterkirche 10.30 Uhr Gottesdienst Prof. Dr. Andreas Lindemann Kollekte: „Werkstatt Bibel“ der v. Cansteinschen Bibelanstalt in Westfalen
Neustädter Marienkirche 18.00 Uhr Musikalische Vesper Abschluss der Ausstellung „Nachhall“ mit Werken von Nina Koch Vikarin Ulrike La Gro; VokalTotal; Ltg. und Orgel: Ruth M. Seiler Im Anschluss: Verabschiedung von Ulrike La Gro
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Freitag, 02.10.2026 Altstädter Nicolaikirche 20.00 Taizé-Andacht Taizé-Trägerkreis
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Sonntag, 04.10.2026 18. Sonntag nach Trinitatis 10.30 Süsterkirche Erntedankfest-Gottesdienst mit Abendmahl mit anschließender Gemeindeversammlung Pfarrer Bertold Becker Kollekte: Brot für die Welt
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An Werktagen findet jeweils Montag bis Freitag um 17.30 Uhr in der Altstädter Nicolaikirche die “Atempause. 12 Minuten mit Gott” statt.
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2. Kirchenmusik
Samstag, 12.09.2026 Altstädter Nicolaikirche 12.05 Uhr 255. Orgel-Marktmusik HOFHAIMER – HINDEMITH An der Beckerath-Orgel: Martin Rieker Um eine Spende für die Kirchenmusik im Evangelischen Stadtkantorat wird gebeten.
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Sonntag, 13.09.2026, Tag des Offenen Denkmals 12.15 Reformierte Süsterkirche – Süstern und Mosaike: Matinee 15.00 Altstädter Nicolaikirche – Die Orgeln gestern und heute 17.00 Neustädter Marienkirche – Das Epitaph der Familie von Oye
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Montag, 14.09.2026 46. Bielefelder Orgelsommer: 15.00–18.00 Uhr Orgelspaziergang durch Bielefeld Mitte-Ost Orgeln der Jakobuskirche und Liebfrauenkirche mit Dr. Matthias Biermann und Ruth M. Seiler Helmholtz-Gymnasium – Jakobuskirche – Liebfrauenkirche Treffpunkt 15.00 Uhr Helmholtzgymnasium, Ravensberger Str. 131 Anmeldungen unter 📧 ev.stadtkantorat@kirche-bielefeld.de oder 📞 0521 - 17 59 39 Unkostenbeitrag: 5,- €
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Sonntag, 20.09.2026 Altstädter Nicolaikirche 18.00 Uhr ZU GAST IN ALTSTADT NICOLAI Chorkonzert von der Romantik bis hin zu Jazz und Pop "Junges Vokalensemble Minden" Chorwerke von John Farmer, Edward Elgar, Charles Stanford und Felix Mendelssohn, Jazz-Klänge von „Pentatonix“, der „Real Group“ von Oliver Gies, bekannte Pop-Hits. Junges Vocalensemble Minden; Leitung: Manuel Doormann Eintritt frei; um eine Spende für die Kirchenmusik im Evangelischen Stadtkantorat wird gebeten.
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Samstag, 26.09.2026 Altstädter Nicolaikirche 12.05 Uhr 256. Orgel-Marktmusik: WEYRAUCH – BACH – LANGLAIS An der Beckerath-Orgel: Ruth M. Seiler Um eine Spende für die Kirchenmusik im Evangelischen Stadtkantorat wird gebeten.
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Sonntag, 27.09.2026, 18.00 Uhr Neustädter Marienkirche Musikalische Vesper zum Ende der Ausstellung „Nachhall“ mit Skulpturen von Nina Koch Werke von John Rutter, Peteris Vasks u. a. VokalTotal; Leitung und Orgel: Ruth M. Seiler Liturgin: Vikarin Ulrike La Gro Um eine Spende für die Kirchenmusik im Evangelischen Stadtkantorat wird gebeten.
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3. Seniorennachmittag
Mittwoch, 02.09.2026 Süsterkirche 15.00–17.00 Uhr Seniorennachmittag

Zum traditionellen Seniorennachmittag sind alle Menschen in der Süsterkirche willkommen. Wir freuen uns für die Planung, wenn Sie sich im Gemeindebüro anmelden. 📞 Tel. 0521 68248 (auch AB) Eine Anmeldung ist keine Voraussetzung zum Kommen.
Wir danken für die Zeit, die uns geschenkt ist. Wir erzählen über Entwicklungen der Gemeinde, singen und hören Musik. Wir nehmen uns Zeit zum Reden mit alten oder neuen Bekannten. Kuchen, Kaffee, Tee und Gebäck laden zum Genießen ein. Pastor Becker und das gesamte Team freuen sich auf einen schönen gemeinsamen Nachmittag.
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4. Die Zukunft der Reformierten Gemeinde in Bielefeld
Spätestens mit dem Ruhestand von Pastor Bertold Becker im April 2028 beginnen in der Reformierten Gemeinde Bielefeld andere Zeiten. Eine eigenständige Pfarrperson wird es für die Gemeinde nicht mehr geben, weil Personalstellen im Bereich der Region Mitte besetzt und nicht mehr für einzelne Gemeinden ausgeschrieben werden. Viele jetzt engagierte Presbyterinnen und Presbyter werden zur neuen Presbyteriumswahl Anfang 2028 ebenfalls nicht mehr antreten; das Gemeindebüro wird anders eingebunden sein, weil auch Susanne Pähler in die Altersteilzeit gehen wird. In diesem vielfältigen Personalumbruch stellt sich die Frage, wie es dann weitergeht. Ähnliche Situationen haben auch die anderen Gemeinden der Region Mitte. Bis zum Jahr 2029 werden von den jetzt amtierenden acht Pfarrpersonen nur noch drei im aktiven Dienst sein. Aus diesem Grund hat sich die Region Mitte seit einiger Zeit aufgemacht, eine gemeinsame Gemeinde zu planen, mit reduzierten Kirchengebäuden, mehr gemeinsamen Gottesdiensten und lebendiger Arbeit in den einzelnen Gemeindebezirken. Wie können in einem solchen Verbund die Besonderheiten der einzelnen Gemeindebezirke erhalten bleiben? Wie können die Schätze der vormals einzelnen Gemeinden weiterhin leuchten? Was sind die Schätze der Reformierten Gemeinde, die sie in den Gesamtbereich einbringen kann und wie kann die Reformierte Tradition und das Bekenntnis weiterhin in Geltung bleiben und gelebt werden? Diese Fragen sind zum Teil noch offen. Damit stellt sich die Grundsatzfrage: Kann, will und soll die Reformierte Gemeinde Bielefeld nach mehr als 365 Jahren ihre Eigenständigkeit aufgeben und in einer Gesamtgemeinde aufgehen, die dann das Reformierte Profil in der Süsterkirche weiterführen wird? Zu diesen Fragen laden wir ein zu einer Gemeindeversammlung am Sonntag, 4. Oktober 2026 im Anschluss an den Erntedankgottesdienst.
Die Stimmen und Fragen der letzten Gemeindeversammlungen sind hier noch einmal zusammengestellt:
1. Gottvertrauen nicht verlieren. Es gibt immer Wege, die sich öffnen und Zukunft ermöglichen so oder so. 2. Die Reformierte Gemeinde richtet sich in ihrem Einzugsgebiet nicht nach der Region Mitte, sondern bezieht sich auf den ganzen Kirchenkreis und darüber hinaus. Die Region Mitte wäre also zu klein gedacht …
3. Die Regionen wurden gebildet, um Personalplanungsräume zu ermöglichen und eine enge Zusammenarbeit in diesen Bereichen – mit gemeinsamen Personal (IPT) – zu gestalten. Eine Fusion ist für eine gemeinsame Zusammenarbeit und Personalplanung nicht von Nöten.
4. Da die reformierte Identität in allen Bereichen kirchlicher Arbeit Gestalt gewinnt, ist es notwendig, diese Dimension in allen Arbeitsfeldern der Zusammenarbeit einer zukünftigen Gemeinde zu bedenken.
5. Das Presbyterium wird gebeten, in einer engen Zusammenarbeit mit der Region Mitte die Möglichkeiten einer weiteren selbstständigen Körperschaft zu prüfen. Die Angst dahinter: „Gehen wir in einer Großgemeinde auf, geht „reformiert“ darin auf Dauer unter. Die Notwendigkeit und Möglichkeit zur Mitgliedschaft in einer Reformierten Gemeinde Bielefeld ist dann hinfällig.“
6. Die Reformierte Kirchengemeinde ist die einzige im Kirchenkreis Bielefeld, im Kirchenkreis Gütersloh und Halle und in Paderborn. Vielfalt macht den Reichtum biblischer Tradition und christlichen Glaubens aus. Der Superintendent und der Kirchenkreis Bielefeld sollen um ein Votum gebeten werden, wie sie sich die Reformierte Gemeinde in Zukunft als Bestandteil des Kirchenkreises denken und wünschen.
7. Wie kann wirtschaftlich solide eine neue Gemeinde gebildet werden, ohne dass die neue Leitung der Großgemeinde dabei Entscheidungen zur Veränderung von Gebäuden treffen muss? Ist das nicht die Aufgabe der noch bestehenden örtlichen Presbyterien?
8. Wer kann und will sich in Zukunft in den nächsten zehn Jahren im Presbyterium engagieren? Wenn sich hier niemand findet, dann kann auch die Eigenständigkeit der Reformierten Gemeinde nicht weitergeführt werden. Macht es dann nicht mehr Sinn, jetzt die Reformierten Identitätsmerkmale in einem größeren Zusammenhang zu implementieren, so dass sie dauerhaft Bestand haben, selbst wenn sich Strukturen und Personen ändern?
9. In einer großen Gemeinde müsste es doch möglich sein, eine reformierte Identität und die Vielfalt in der Gemeinde zu erhalten. Reformierte Gottesdienste sind doch ohne Schwierigkeiten – selbst von lutherischen Kolleg:innen – in der Süsterkirche denkbar. Das reformierte Bekenntnis kann doch sicher so verankert und bewahrt werden, dass eine größere Gemeinschaft und Gemeinde denkbar ist, ohne dass „Reformiert“ darin untergeht. Vielfalt bereichert. Das erste Wort der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Bielefeld ist „evangelisch“, also nicht abgrenzend, sondern offen und verbindend.
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5. Heraus aus dem Teufelskreis
Mittwoch, 2. September 2026 Haus der Kirche, Markgrafenstr. 7, 33602 Bielefeld 19.30 Uhr „Warum im Israel-Palästina-Konflikt Kompromissvorschläge immer wieder scheitern – und wie man aus diesem Teufelskreis herauskommen kann“. Prof. Dr. José Brunner, Zürich / Tel Aviv
(Foto: privat)
Der Referent beobachtet seit langem, wie auf dem Reißbrett entworfene Friedenspläne und Appelle an die Vernunft im Krieg zwischen Israelis und Palästinensern versagen. Daher setzt er dort an, wo Menschen zutiefst ansprechbar sind: bei den Gefühlen, und holt die Erkenntnisse der Psychologie und der Psychoanalyse in die politische Debatte. Wenn Traumata, Narzissmus und Paranoia nicht nur den Einzelnen, sondern ganze Nationen prägen, muss neben einer politischen Lösung auch eine psychologische erfolgen. José Brunner ist emeritierter Professor an der Buchmann-Fakultät für Rechtswissenschaften und am Cohn-Institut für Wissenschaftsphilosophie und Ideengeschichte der Universität Tel Aviv. Zu seinen Publikationen auf Deutsch gehört auch das im Mai 2025 erschienene Buch: „Brutale Nachbarn. Wie Emotionen den Nahostkonflikt antreiben – und entschärfen können“. Wir freuen uns, dass die Kulturdezernentin der Stadt Bielefeld, Frau Birgit Beckermann, den Abend mit einem Grußwort eröffnen wird. ─ Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Eine Veranstaltung der Bielefelder Nahost-Initiative e.V.
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6. Blumen für Stukenbrock. Die Toten der Kriege mahnen
Samstag, 5. September 2026 Sowjetischer Soldatenfriedhof, Stukenbrock 15.00 Uhr Niederlegen von Kränzen und Blumen am Obelisken 15.30 Uhr Gedenkansprache Dr. Petra Erler, Potsdam, Staatssekretärin a.D. / Publizistin
„JA zum Völkerrecht! Nein zum Krieg! Die Toten mahnen! Am 22. Juni vor 85 Jahren überfiel die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Über 60 Millionen Menschen, darunter 27 Millionen aus der Sowjetunion, fanden in diesem von Deutschland begonnenen 2. Weltkrieg den Tod. Unvorstellbares Leid und Elend, Vertreibungen, bittere Not und Zerstörungen ganzer Wohn- und Industriegebiete waren die Folgen. Allein im Kriegsgefangenenlager Stalag 326 in Stukenbrock starben unter unmenschlichen Bedingungen 65.000 Menschen aus den Staaten der ehemaligen UdSSR, aus Polen, Frankreich, dem früheren Jugoslawien und Italien. Ihr Leiden und ihr Sterben bleibt uns und vor allem deren Angehörigen unvergessen!
Wenn heute bei uns von den Regierenden wieder Kriegstüchtigkeit statt Friedensfähigkeit gefordert wird und führende Politiker in völliger Verkennung der Realitäten erklären, Frieden sei nur gegen und nicht mit Russland möglich, erinnern wir an die Mahnung von Bertolt Brecht vom 26. September 1951, der angesichts der drohenden Remilitarisierung der jungen Bundesrepublik mahnte: »Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.«
Die Gefahr eines verheerenden dritten Weltkrieges ist heute größer denn je! Der Krieg Russlands gegen die Ukraine, der Überfall der Hamas auf Israel und der völkerrechtswidrige Krieg der USA und Israels gegen den Iran haben zu einer Spirale von Gewaltmaßnahmen geführt, die auch in den nicht direkt von den Kriegen betroffenen Ländern Zerstörungen und humanitäre Katastrophen hervorrufen. Auch bei uns in Deutschland sind diese Kriegsfolgen und die Kosten der hohen Rüstungsausgaben überall spürbar.
Die Toten von Stukenbrock mahnen: »Und sorget ihr, die ihr noch im Leben steht, dass Frieden bleibt, Frieden zwischen den Menschen, Frieden zwischen den Völkern.« Diese Mahnung muss getreu dem Friedensgebot des Grundgesetzes und dem darin enthaltenen Bekenntnis zum Völkerrecht Richtlinie allen politischen Handelns werden. Jetzt ist es an der Zeit, NEIN zum Krieg und JA zum Frieden und zur Diplomatie zu sagen.
Wir laden ein zur Mahn- und Gedenkveranstaltung am Sonnabend, dem 5. September 2026 um 15.00 Uhr auf dem Sowjetischen Soldatenfriedhof in Stukenbrock um unser Ja zur Friedens- und unser Nein zur Kriegstüchtigkeit zu unterstreichen. Auch damit erfüllen wir ein Vermächtnis der 65.000 Toten des Stalag in Stukenbrock.
Arbeitskreis Blumen für Stukenbrock e.V. 🔗Blumen für Stukenbrock
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7. Vierte Bielefelder Friedensprozession
Freitag, 11.09.2026 16.30 Uhr Rathausplatz Anschließend interreligiöses Friedensgebet
Die Anschläge am 11. September 2001 veränderten die Welt. Ein Krieg gegen den Terror wurde von den USA gegen viele Länder im arabisch-muslimischen Raum geführt. Afghanistan, Irak, Iran, Beteiligungen im Jemen, in Syrien, Angriffe in Pakistan, in Lybien.
Der Krieg gegen den Terror schien alle Maßnahmen zu rechtferigen, so dass auch andere Länder und Staaten sich dieses Recht herausnahmen. Der Krieg Russlands gegen „Terroristen in Tschetschenien“ war seinerzeit nun ebenso legitim. Auch der Krieg gegen Gaza kann in diesem Zusammenhang verstanden werden. Terror und Militärscheinen sich gegenseitig zu rechtfertigen.
Wie kann dieser Teufelskreis durchbrochen werden? Wann kommt das internationale Recht zur Geltung und verhindert, dass sich vermeintlich Starke jedes Recht auf Selbstjustiz herausnehmen?
Die 4. Bielefelder Friedensprozession stellt sich hinter die Bemühungen des Papstes und vieler Initiativen und Länder, Frieden ohne Waffen zu sichern und Konflikte mit friedlichen Mitteln beizulegen.
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8. Tag des Offenen Denkmals
Sonntag, 13. September 2026
Süsterkirche 12.15 Uhr "Süstern und Mosaike": Matinee Texte und Musik zur Geschichte der Süsterkirche und zum Tuxhorn-Mosaik im Chorraum N.N., Rezitation Dagmar Linde (Gesang), Ruth M. Seiler (Klavier und Orgel)
Altstädter Nicolaikirche 15.00 Uhr "Die Orgeln der Altstädter Nicolaikirche gestern und heute Instrumente, die Stadtgesellschaft beweg(t)en" Martin Rieker, Orgel und Erläuterungen
Neustädter Marienkirche 17.00 Uhr "Das Epitaph der Familie von Oye" Christian Fabritz, Rezitation Dagmar Linde (Gesang), Camerata St. Mariae Leitung, Cembalo und Orgel: Ruth M. Seiler
Veranstaltungen des Evangelischen Stadtkantorats. Um eine Spende für die Kirchenmusik im Evangelischen Stadtkantorat wird gebeten.
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 Sonntag, 13.09.2026, 14.00–18.00 Uhr Kesselbrink 14.30 Uhr Eröffnung Bezirksbürgermeister Frederick Suchla Zu jeder vollen Stunde gibt es ein Speeddating mit verschiedenen Religionsvertreter:innen.
Gemeinsam für den Frieden – verschiedene Religionsgemeinschaften aus Bielefeld möchten am Tag der Religionen die friedenstiftende Rolle von Religionen und ihren möglichen Beitrag für ein friedliches und respektvolles Miteinander in unserer Stadt in den Mittelpunkt stellen. Der „Bielefelder Dialog der Religionen“ lädt zu offenen Gesprächen und Austausch ein. Kritische Aspekte von Religion(en) und religiöse Hintergründe von Konflikten sollen dabei nicht ausgeblendet werden.
Unterschiedliche Religionsgemeinschaften werden sich am „Tag der Religionen“ vorstellen. Es gibt Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen, Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zu entdecken und Vorurteile abzubauen.
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10. Die Kunst des Dialogs
Mittwoch, 23.09.2026 Süsterkirche 19.00 Uhr WI.E.DERSPRECHEN – DIALOGE ÜBER GRENZEN HINWEG Die Kunst des Dialogs: Wieder sprechen und Widersprechen. Schulamith Weil, Köln
Das Projekt ermöglicht Dialoge und Begegnungen für junge Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten. Es begann 1994 mit Freizeiten für im Jugoslawien-Krieg traumatisierte Kinder unter dem Titel „Ferien vom Krieg“. Aus diesem ersten Projektteil, der weiterhin Friedens- und Begegnungscamps (inzwischen für Jugendliche) anbietet, ist dort das grenzüberschreitende Netzwerk ‚Youth United in Peace (YU-Peace)‘ erwachsen, in dem sich junge Menschen gemeinsam für echten Frieden und Demokratie, gegen Hass und Nationalismus engagieren. Seit 2002 lädt das Projekt junge Erwachsene aus Israel und Palästina zu intensiven Dialogseminaren nach Deutschland ein. Lokale Koordinator*innen wählen Team und Teilnehmende und gestalten den Prozess. Ein deutsches Team aus ehrenamtlich und hauptamtlich Arbeitenden schafft den organisatorischen Rahmen und sicheren Raum in Deutschland und wirbt um private Spenden, die das Projekt fast ausschließlich ermöglichen! Jedes Jahr wird eine Gruppe von Israelis und Palästinenser:innen aus Israel und dem Westjordanland zu einem intensiven politischen Dialog eingeladen. In den oft lebensverändernden Begegnungen ringen junge Menschen um gegenseitige Anerkennung und um eine Basis für den solidarischen Streit für eine Friedenslösung, die Leben, Würde, Selbstbestimmung und Identität für alle ermöglicht. Das bedeutet, die „Anderen“ als Menschen mit ihrer Wahrheit und Lebenswirklichkeit kennenzulernen und auszuhalten, dass eigene Gewissheiten erschüttert werden. Wieder zu sprechen und zu widersprechen hilft, aktiv Perspektiven für eine lebenswertere Zukunft zu entwickeln und sich gemeinsam auf den Weg dahin zu machen. Die Partnerinnen haben auch in den letzten Jahren – unter unvorstellbar schwierigen Bedingungen – nicht aufgegeben, die Arbeit fortzusetzen. Für sie ist der Dialog, auch und gerade im Krieg absolut nötig und gibt ihnen Hoffnung.
Am Mittwoch, 23.09.2026 um 19 Uhr in der Süsterkirche in Bielefeld, stellt Schulamith Weil, langjährige ehrenamtlich Aktive, das Projekt Wi.e.dersprechen vor und berichtet aus dem Projektteil Palästina und Israel von den herausfordernden und bewegenden Dialogseminaren der letzten Jahre – mitten im Krieg. Wie funktionieren die Dialoge von Wi.e.dersprechen? Was hat sich seit dem 7. Oktober 2023 verändert? Und wie geht Dialog mitten im Krieg? Anschließend ist Raum zum Gespräch.

Eine Veranstaltung in Kooperation der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Bielefeld und der Bielefelder Nahost-Initiative (BNI).
Projekt Wi.e.dersprechen Aqiunostraße 7-11 50670 Köln 📞 0221 9726918 📧 info@wiedersprechen.org 🔗zur Website
Spendenkonto: Grundrechtekomitee IBAN DE30 3702 0500 0001 7873 02

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11. Friedensarbeit im Libanon
Samstag,26.09.2026 Süsterkirche 19.00 Uhr „Dar-Assalam“. Friedensarbeit im Libanon Als Traumatherapeutin in einem Land zwischen Hoffnung und Verzweiflung Kassem Fadel

„Dar-Assalam“ ist eine Organisation für interkulturellen Austausch im Libanon. Sie hat von 1994 bis 2024 interkulturelle Reisen durchgeführt. Ziel dieser Reisen war die Vermittlung der Geschichte, Kultur und Gegenwart des jeweiligen Landes. Neben der Besichtigung bedeutsamer Stätten waren Gespräche mit Vertretern aus Politik, Religion und dem öffentlichen und sozialen Leben der Zweck der Reise. Reiseziele waren Libanon, Jordanien, Oman. Aufgrund des Nahostkrieges kann diese Arbeit im Moment nicht stattfinden. Weiterhin bietet der Verein bis heute Fortbildungen von Sozialarbeiter*innen, Pädagog:innen, Psycholog:innen in libanesischen Flüchtlingslagern und Frauenorganisationen an, aktuell v.a. Fortbildungen im Umgang mit traumatisierten Menschen, sowie die Unterstützung von Menschen im Libanon, die in Not geraten sind (z.B. durch Flucht, Gewalt, Terror, Katastrophen) und die Organisation von Veranstaltungen wie z.B. Vorträge, Seminare, Symposien, die der internationalen Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens im Libanon bzw. zwischen Deutschland und Libanon dienen.
Am 9. Oktober 2024 wurde eines der beiden Gästehäuser von Dar Assalam, Wardaniyeh, durch die israelische Luftwaffe angegriffen und zerstört(Monitor berichtete darüber.) Auch das zweite Haus hat durch die Druckwelle und herumfliegende Betonteile schwere Schäden erlitten. Durch den Angriff wurden sechs Menschen getötet und mindestens 12 verletzt. Aufgrund der Fortsetzung des israelischen Angriffs trotz der Waffenstillstandsabmachungen und der damit verbundenen Flucht aus dem Süden waren in Dar Assalam 87 Geflüchtete aufgenommen worden, um ihnen Sicherheit zu geben. Nun ist Dar Assalam, das Haus des Friedens, für diese Menschen zur tödlichen Falle geworden. Es ist den Veranstaltern völlig unverständlich, wie Haus des Friedens zu einem Angriffsziel des israelischen Militärs werden konnte. Sie sind geschockt und entsetzt über den Luftangriff und in großer Trauer und Anteilnahme mit den Betroffenen dieses schrecklichen Luftangriffs.
Dank unzähliger Spenden konnte 2025 mit dem Wiederaufbau begonnen werden, Es fehlt jedoch noch ein hoher Geldbetrag! In dieser Veranstaltung berichten neben der Referentin Friederike und Uwe Weltzien von ihrer momentanen herausfordernden Aufgabe. Sie sind für jede weitere Unterstützung dankbar, damit der Aufbau von Dar-Assalam fortgeführt und abgeschlossen werden kann zur Fortsetzung ihrer wichtigen Aufgabe.
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Du möchtest dich konfirmieren oder taufen lassen?
Super gerne, bei uns triffst du auf viele andere Jugendliche, die gemeinsam mit dir nach dem Weg suchen. Mit der Konfirmation erhältst du den Segen für deinen Weg, den du allein finden, aber nie allein gehen musst.
Klar, sind da Fragen. In der Konfi-Zeit ist Raum dafür. Wir suchen zusammen nach Antworten für dich.
Im Konfirmand:innenunterricht gibt es viel zu erleben, zu entscheiden, zu probieren und wieder zu verwerfen. Aber sich auf den Weg zu machen bedeutet vor allem eins: Losgehen! Wohin? Mit wem? Wie weit? Finde es bei uns heraus.
In deiner Konfizeit kannst du zusammen mit anderen erste, zweite und dritte Schritte machen und dabei lernen, du selbst zu bleiben. Du fragst dich, wann du so weit bist? JETZT! Also, wenn du aktuell die 7. Klasse besuchst und ca. 13 Jahre als bist, dann melde dich doch mal im Gemeindebüro Martini unter 📞 14 04 97 oder 📧 martini@kirche-bielefeld.de Wir freuen uns schon voll auf die Zeit mit dir.
Konfis in the City
Die Arbeit mit Konfirmand:innen der Kirchengemeinden der Region (Ev. Altstädter Nicolaikirchengemeinde, Ev. Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde, Ev.-Luth. Martini-Kirchengemeinde Gadderbaum, Ev.-Luth. Neustädter Marien-Kirchengemeinde und die Ev.-Reformierte Kirchengemeinde) des Ev. Kirchenkreises Bielefeld wird gemeinsam gestaltet. Die Arbeit wird geleitet von Pfarrerin Susanne Stöcker und Diakonin Lena Kromminga und mit einem Team gemeinsam durchgeführt.
Eingeladen sind jeweils Jugendliche mit Geburtstag im Zeitraum 01.07.2012–30.06.2013 Kurs 2027 01.07.2013–30.06.2014 Kurs 2028 Ausnahmen sind möglich, bitte besprechen Sie diese im Vorhinein mit Pfarrerin Susanne Stöcker. Ist ihre Familie Mitglied einer evangelischen Kirchengemeinde, erhalten Sie eine postalische Einladung. Willkommen sind natürlich alle Jugendlichen mit Interesse am Kurs. Zeitraum für jeden Kurs: jeweils August bis Juni des Folgejahres
🔗Weitere Informationen
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Süstertreff
Corinna Kampschulte, Heike Ludewig und ihr Team laden zum Süstertreff ein. Der Süstertreff bietet alle vierzehn Tage eine schöne Gelegenheit, sich mit anderen Seniorinnen und Senioren zu treffen, Kaffee zu genießen und nette Gespräche zu führen. Die Termine sind donnerstags, jeweils von 15.00 bis 17.00 Uhr. Der Süstertreff beginnt immer mit etwas Bewegung und Schwung und endet mit einem gemütlichen Kaffeetrinken, Liedern, Geschichten und Musik.
Nächster Termin: Donnerstag, 17. September
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Süsterlotsen
Die Süsterlotsen begleiten von Mensch zu Mensch. Sie bieten Unterstützung und Hilfestellung in unterschiedlichen Situationen, ohne bürokratischen Aufwand. Die Süsterlotsen sind ein besonderes Team: Fachkundige und Laien, die sich in diesem Tätigkeitsfeld engagieren, arbeiten eng zusammen, um dieses diakonische Angebot zu gestalten und ohne bürokratischen Aufwand schnell zu helfen. So fördern sie das Zusammenleben in Gemeinde und Gesellschaft. Wer die Süsterlotsen in Anspruch nehmen möchte oder Fragen hat, kann sich hier melden: Kontakt: 📞 0162 366 1995 (auch AB); 📧 suesterlotsen@gmail.com
Telefonisch oder bei einem Besuch finden wir gemeinsam heraus, was wir gemeinsam tun können. Wer die Arbeit unterstützen möchte, wir freuen uns: Machen Sie mit. Um die Angebote des Konzeptes Süsterlotsen zur Verfügung zu stellen, braucht es Menschen, die sich einbringen. Unterstützen Sie das Projekt gerne auch finanziell. Förderverein der Evangelisch-Reformierten Gemeindepflege Bielefeld e.V. Sparkasse Bielefeld, IBAN: DE88 4805 0161 0044 1308 88.
Das nächste Treffen des Teams der Süsterlotsen ist am Dienstag 29. September um 16.00 Uhr in Süster.
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Frauenkreis
Wenn Sie Interesse haben an Themen der Zeit, an anderen Kulturen, an biblischen Erzählungen und ethischen Fragen, dann sind Sie im Frauenkreis der Gemeinde richtig und herzlich willkommen. Neben solchen Themen kommt auch das gemeinsame Beisammensein nicht zu kurz.
Die Themen und Termine der nächsten Treffen, jeweils mittwochs alle vierzehn Tage im Gemeinderaum „Neubau“ an der Süsterkirche:
Mittwoch, 09.09.2026 Geschichten und Geschichte. Verlegung eines Stolpersteines. Mit Gisela Feure und Bertold Becker
Mittwoch, 23.09.2026 Das Präventionskonzept zum Schutz (sexualisierter) Gewalt. Ein Fragebogen und die Ergebnisse. – Ein Gespräch. Mit Manuela Kleingünther
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Gesprächswerkstatt „Gemeinde – Kirche – Gesellschaft“ in Süster
Mittwoch, 16.09.2026, 15.00–17.00 Uhr Thema: Alle guten Gaben … Der ökum. Dornberger Lebensmittelkorb e.V. stellt sich als Teil des Tisch-Netzwerkes in Bielefeld vor
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Ein Bibelgesprächskreis trifft sich jeden letzten Montag im Monat um 19.30 Uhr im Süsterzimmer und liest die Heilige Schrift. In gemeinsamem Austausch zu dem Gelesenen entsteht ein offener Sprachraum, in dem Fragen und Glauben geteilt werden. Das nächste Treffen: Montag, 28.09.2026
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Freitag, 2.10.2026 Süsterkirche 18.00 Uhr Schaffermahl
Das Schaffermahl versteht sich als gemeinschaftlicher Dank für vielfältige Mitarbeit in der Gemeinde: für Gottesdienstgestaltung in Wort, Tat und Musik, für Kirchenkaffee und Kirchenöffnung, für engagierte Süsterlotsen und den Süstertreff, für Besuchsdienste, für Leitung von und Mitwirkung in Gruppen und Kreisen, für den offenen Weltladenstand, für Gemeindebrief-Gestaltung und Versand, für Gemeindebüroarbeit und Kirchenraumpflege, für Presbyteriums- und Ausschussarbeit, für vielerlei Bewirtungen und Veranstaltungsbegleitungen, für Friedensgebete und Freitagsnachmittagsgottesdienste, für Mitdenken und Mittun auf unterschiedlichste Weise.
Viele gestalten unsere Gemeinde auf ihre eigene Art, oft ganz leise und bescheiden. Das Schaffermahl ist ein Ausdruck des Dankes!
Wir wollen „Brot und Wein“ miteinander teilen, ohne dass jemand etwas dafür mitbringen oder anschließend spülen müsste. Wir freuen uns, miteinander ins Gespräch zu kommen und uns gegenseitig von dem zu erzählen, was wir in der Gemeinde machen.
Wir laden alle Engagierten herzlich ein zum Schaffermahl am 2. Oktober um 18 Uhr.
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Evangelisch-Reformierte Kirchengemeinde Bielefeld Süsterplatz 2 33602 Bielefeld Deutschland
Kontakt: Bertold Becker Telefon: 0170-9630787 Mail: bertold.becker@kirche-bielefeld.de
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