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„Jesus Christus spricht: Ich bin gekommen, damit sie das
Leben haben und es in Fülle haben.
(Joh 10,10)

Liebe Leserin, lieber Leser,

was ist ein erfülltes Leben? Unsere Zeit verbindet Fülle oft mit Besitz, Wachstum und immer mehr Möglichkeiten. Doch füllen volle Schränke auch unser Herz?
Jesu Wort weist in eine andere Richtung.

Die Fülle, von der Jesus spricht, ist ein Erfülltsein mit einer Kraft, die untrennbar mit der Nähe Gottes verbunden ist. Wer in seiner Liebe lebt, erfährt Vertrauen statt Angst, Hoffnung statt Resignation und Gemeinschaft statt Einsamkeit.
Diese Fülle bleibt nicht im Inneren des Menschen stehen. Jesus verkündigt das Reich Gottes – eine neue Wirklichkeit, in der Gottes Gerechtigkeit sichtbar wird. Blinde sehen, Hungrige werden satt, Schuldige erfahren Vergebung, Ausgegrenzte finden ihren Platz und Arme predigen die gute Nachricht. Das Evangelium ist deshalb nicht nur Trost für die Seele. Es ist eine soziale Vision für die Welt.

Die Fülle des Lebens bedeutet auch: Jeder Mensch soll genug zum Leben haben. Genug Brot, genug Wasser, ein sicheres Zuhause, medizinische Versorgung, Bildung, Arbeit, die Würde schenkt, und Frieden statt Gewalt. Wo Menschen im Überfluss leben und andere das Nötigste entbehren, ist Gottes gute Schöpfung aus dem Gleichgewicht geraten. 

Aus dem Gleichgewicht geraten scheint unsere Welt. Das liegt nicht an der Fülle ökonomischer Möglichkeiten, sondern es liegt an den Werten, nach denen wir uns richten und denen wir Raum geben. Welche Werte sollen mein Inneres berühren? Welche Kraft trägt mich und andere? Was schenkt Raum für ein Leben, in dem ich so sein darf, wie ich bin, und andere ebenso? Ich wünsche mir, dass Glaube, Hoffnung und Liebe mich tragen und erfüllen. Ich wünsche uns das als Gemeinschaft ebenso. 
Möge der Sommer in diesem Sinne in unser Herz fallen.
Ich grüße uns alle!

Ihr
Bertold Becker



1. Gottesdienste

Sonntag, 02.08.2026, 9. So. nach Trinitatis
Neustädter Marienkirche
10.30 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst mit Abendmahl
Sommerferienpredigtreihe “Gott. Mensch. Macht.” 
„gekommen, um zu dienen“
Text: Mk 10,35-45 
Pfarrer i.R. Eckhart Schätzel

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Sonntag, 09.08.2026, 10. So. nach Trinitatis
Altstädter Nicolaikirche
10.30 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst mit Abendmahl
Sommerferienpredigtreihe “Gott. Mensch. Macht.” 
„Kraft in Schwäche?“
Text: 2. Kor. 12,8-10 
Pfarrerin  i.R. Regine Burg 
Kollekte: christlich-jüdische Zusammenarbeit/ evangelische Schülerarbeit in den Ländern des Nahen Ostens

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Freitag, 14.08.2026
Süsterkirche
15.00 Uhr Freitag-Nachmittag-Gottesdienst
Pfarrer Bertold Becker

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Sonntag, 16.08.2026, 11. So. nach Trinitatis
Süsterkirche
10.30 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst 
Sommerferienpredigtreihe “Gott. Mensch. Macht.”
„Dieser ist gewesen“
Text: Mk 15,39
Pfarrer Bertold Becker
Kollekte: Projekte mit Arbeitslosen

Gemeinderaum Güsenstr. 16
15.00 Uhr Gottesdienst in Gebärdensprache
Pfarrerin Heike Kerwin

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Donnerstag, 20.08.2026
Süsterkirche
19.00 Uhr Friedensgebet
Pfarrer Bertold Becker und Versöhnungsbund

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Sonntag, 23.08.2026, 12. So. nach Trinitatis
Neustädter Marienkirche
10.30 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst
Sommerferienpredigtreihe “Gott. Mensch. Macht.”
„Die Wahrheit - (nur) durch mich“
Text: Joh 14,6
Pfarrerin Karla Wessel
Kollekte: Durchführungen von Ausstellungen in der Neustädter Marienkirche

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Sonntag, 30.08.2026, 13. So. nach Trinitatis
Süsterplatz
10.30 Uhr Gemeinsamer Open-Air-Gottesdienst „Kirche trifft Kino.30“
mit Predigt und Musik zum aktuellen Kinofilm „Der Heimatlose“
Pfarrer Bertold Becker, Pfarrer i.R. Uwe Moggert-Seils
Andreas Kaling, Saxophone; Bertold Becker, Rhodes-Piano; Matthias Kosmahl, Kontrabass
Kollekte: Kirchenmusik im Stadtkantorat Bielefeld

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An Werktagen findet jeweils Montag bis Freitag um 17.30 Uhr in der Altstädter Nicolaikirche die “Atempause. 12 Minuten mit Gott” statt.


2. Kirchenmusik

46. BIELEFELDER ORGELSOMMER
Sonntag, 02.08.2026
ORGELSOMMER III: Wandelkonzerte
Christoph Guddorf, Klavier; Junges Vokalensemble VokalTotal, Leitung und Orgel: Ruth M. Seiler

Süsterkirche
17.00 Uhr Wandelkonzert I – Concerti
Werke von Heinrich Schütz, Johann Gottfried Walther, Johann Sebastian Bach
Eintritt: Gesamtkarte Wandelkonzerte 12,- €/ ermäßigt 8,- €; Einzelkarte 5,- €/ 3,- €; Schüler ab 14 J., Studierende bis 30 J. 5,- €; Kinder bis einschl. 13 Jahre frei

Altstädter Nicolaikirche
18.00 Uhr Wandelkonzert II – Anthems und mehr
Werke von Byrd, Stanford, Rutter u.a.
Eintritt: s.o.

Neustädter Marienkirche
19.00 Uhr Wandelkonzert III – Sounds and Rhythms
Musik von Adam, Dobrogosz bis zur Improvisation
Eintritt: s.o.
Im Anschluss wird eingeladen zum Ausklang im Orgelsommercafé bei Wein, Wasser, Snacks.

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Samstag, 08.08.2026

Altstädter Nicolaikirche
12.05 Uhr 253. Orgel-Marktmusik
An der Beckerath-Orgel: Hyewon Jeong
Um eine Spende für die Kirchenmusik im Evangelischen Stadtkantorat wird gebeten.

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Sonntag, 09.08.2026

46. BIELEFELDER ORGELSOMMER
Neustädter Marienkirche
18.00 Uhr ORGELSOMMER IV: SOPRAN & ORGEL – NACHHALL
Werke für Sopran und Orgel von Andriessen, Vierne, u.a.
Nienke Otten, Sopran; Ruth M. Seiler, Orgel
Eintritt: 10,- €/ ermäßigt 7,- €; Schüler ab 14 J., Studierende bis 30 J. 5,- €; Kinder bis einschl. 13 Jahre frei
Im Anschluss wird eingeladen zum Ausklang im Orgelsommercafé bei Wein, Wasser, Snacks.

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Sonntag, 16.08.2026
46. BIELEFELDER ORGELSOMMER
Neustädter Marienkirche
18.00 Uhr ORGELSOMMER V: Fantasie und Symphonie
Werke von Max Reger (B-A-C-H), Karol Szymanowski und Feliks Nowowjeiski; Rudolf Innig, Orgel
Eintritt: 10,- €/ ermäßigt 7,- €; Schüler ab 14 J., Studierende bis 30 J. 5,- €; 
Kinder bis einschl. 13 Jahre frei
Im Anschluss wird eingeladen zum Ausklang im Orgelsommercafé bei Wein, Wasser, Snacks.

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Samstag, 22.08.2026
Altstädter Nicolaikirche
12.05 Uhr 254. Orgel-Marktmusik
An der Beckerath-Orgel: Hyunsun Park
Um eine Spende für die Kirchenmusik im Evangelischen Stadtkantorat wird gebeten.


3. Sommerpredigtreihe „GOTT. MENSCH. MACHT.“

Macht Gott Mensch?
Macht Mensch Gott?
Macht Macht Gott?
Was macht der Mensch ohne Macht?

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Ihr wisst, die als Herrscher gelten, machen ihre Völker nieder, und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an. Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der macht sich zum Diener.“ (Mk 10,42-43)


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Macht entspringt der menschlichen Fähigkeit, nicht nur zu handeln oder etwas zu tun, sondern sich mit anderen zusammenzuschließen und im Einvernehmen mit ihnen zu handeln. Über Macht verfügt niemals ein Einzelner; sie ist im Besitz einer Gruppe und bleibt nur solange existent, als die Gruppe zusammenhält." (Hannah Arendt: "Macht und Gewalt", München/Zürich, 1970 (1995), S. 45)

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Gleichnis für Gleichnis spricht Jesus von der 'Königsherrschaft Gottes'. Er verwendet dabei Bilder aus der Landwirtschaft und der Arbeit der Frauen, nicht aus dem Krieg und nicht aus königlichen Palästen. Diese Herrschaft wird nicht beschrieben, als würde sie vom Himmel auf die Erde herabkommen; still und unbemerkt steigt sie aus dem Land empor. Sie wird nicht durch Armeen und militärische Macht etabliert, sondern durch einen unaufhaltsamen Wachstumsprozess von unten, aus dem einfachen Volk. ... Jesus sucht weder für sich selbst noch für einen anderen ein Königtum, in dem Gott der Welt seinen göttlichen Willen auferlegt. Vielmehr beginnt er, Gottes herrschaftsfreie Ordnung in Kraft zu setzen." (Aus: "Verwandlung der Mächte" – eine Theologie der Gewaltfreiheit – von Walter Wink (Regensburg, 2023, hrsg. v. Thomas Nauerth und Georg Steins), S. 69)

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Machtverhältnis – K. Marti

Die ohne Macht
machen
die Mächtigen

Was machen die Mächtigen
machten die ohne Macht nicht
was die Mächtigen machen

Mächtiger sind
als die Mächtigen
die ohne Macht

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Die Predigten der Sommerferien umkreisen die Themen von Macht und Mensch und Gott. Wir folgen biblischen Texten in ihren Auseinandersetzungen, folgen ihren Spuren und freuen uns auf interessante neue Einblicke in ein altes Spiel.

Wir sprechen in den Gottesdiensten jeweils das nachfolgende Glaubensbekenntnis:

Glaubensbekenntnis (nach Dorothe Sölle)

Ich glaube, dass Jesus Christus war, was wir sein sollten:
Bruder und Freund aller, die ihn brauchten.
Weil er liebte, musste er leiden.
Weil er so weit ging, musste er sterben.
Aber er starb nicht umsonst und unterlag in Wahrheit nicht.
Er wird das letzte Wort behalten,
und alle, die Toten, die Lebenden und die Kommenden
müssen sich messen lassen an ihm.
Ich glaube, dass mit Jesus ein neuer Geist in die Welt kam,
der die verfeindeten Menschen miteinander sprechen lehrt
und ihnen zeigt, dass sie Geschwister sind;
der uns ermutigt, den Aufstand der Liebe gegen den Hass fortzusetzen;
der unser Urteil schärft,
die Verzweiflung überwindet
und aus Irrwegen des Lebens herausführt.
Ich glaube, dass mein Leben einen höchsten Sinn erhalten kann,
wenn ich mich an Jesus orientiere.
Dann schrecke ich nicht zurück
vor den Gefahren und Widersprüchen des Lebens.
Ich glaube, dass ich durch Jesus Christus erfahre, was Gott vermag.
So wie ich verdanken sich ihm alle Menschen,
auch wenn sie es nicht wissen.
So wie mich rief er die ganze Welt ins Dasein.
Ihm gehört die Welt,
ihm sind wir verantwortlich in allem, was wir tun.
Ich verstehe, was die Lebensaufgabe aller Menschen ist:
Frieden und Gerechtigkeit schaffen
Und Ehrfurcht vor allem Lebendigen spüren.
Amen.

🔗Flyer mit den Terminen der Sommerpredigtreihe



4. Friedensprozessionen in Bielefeld


„Gewaltfreiheit als Methode und Stil muss unsere Entscheidungen, unsere Beziehungen und unser Handeln prägen.“ (Ansprache 30.Mai 2025) 

„Schluss mit der Selbstvergötterung und mit der Vergötzung des Geldes! Schluss mit der Zurschaustellung von Macht! Schluss mit dem Krieg! Wahre Stärke zeigt sich im Dienst am Leben.“ (Homilie 11. April 2026) 

„Vereinen wir also die moralische und geistliche Kraft von Millionen, ja Milliarden von Männern und Frauen, von Alten und Jungen, die heute an den Frieden glauben, die sich heute für den Frieden entscheiden, die die Wunden heilen und die Schäden beheben, die der Wahnsinn des Krieges hinterlassen hat.“ (Homilie 11. April 2026) 

„Wer die Macht hat, Kriege zu beginnen, entscheide sich für den Frieden.“ (Ostern 2026)
PAPST LEO XIV.

Im April rief eines Tages Franz Schaible an. Er war empört über die öffentliche Diskreditierung des Papstes durch die US-Regierung. „Wenn wir zulassen, dass Personen öffentlichen Lebens, die sich für Frieden und Verständigung zwischen den Völkern einsetzen, so verächtlich gemacht werden, wenn wir das als Zivilgesellschaft einfach hinnehmen, dann beteiligen wir uns an dem Verfall von Werten und Normen, die für das Zusammenleben unverzichtbar sind. Wir müssen etwas machen!“ Seine Idee: Friedensprozessionen in Solidarität mit den Friedensbemühungen von Papst Leo XIV. 

Am 20. April gab es daraufhin eine erste Friedensprozession in Bielefeld, die mit einem interreligiösen Friedensgebet abschloss. Das Bündnis Islamischer Gemeinden – kurz BIG (gegr. 2007), der Dachverein der muslimischen Einrichtungen in Bielefeld, beteiligte sich. Ergreifende Reden wurden gehalten. Lieder und Gebete aus dem Koran und dem christlichen Gesangbuch erklangen nebeneinander. 

Am Montag, 22. Juni, folgte die 2. Bielefelder Friedensprozession. 
An diesem Tag jährte sich zum 85. Mal der Beginn des Vernichtungskrieges des Deutschen Reiches gegen die Völker der Sowjetunion. Der Angriffskrieg wurde als „rasseideologischer Eroberungs- und Vernichtungskrieg geführt. Dabei ging es um die `Erringung neuen Lebensraumes im Osten´, wie Hitler es nannte, und die `Ausrottung der jüdisch-bolschewistischen Untermenschen´. Tatsächlich kamen auf sowjetischer Seite rund 27 Millionen Menschen im Krieg ums Leben und zwanzig Millionen Menschen dieser Völker wurden von Deutschen ermordet“. (bundeswehr.de)
Sie begann am Alten Rathaus und endete mit einem ökumenischen Friedensgebet in St. Jodokus.
Innehalten, Erinnern, Schuld bekennen und Solidarität zeigen mit dem Papst und seiner Forderung nach Frieden war das Ziel der Friedensprozession und dem anschließendem Friedensgebet.

🔗Film der 2. Prozession (Link zu YouTube)

„Durch seine Teilnahme setzt jede und jeder ein Zeichen für Frieden und Völkerrecht. 
In Frieden miteinander zu leben ist ein Gebot des einen Gottes für alle Menschen, gleichgültig, ob Christen, Moslems, Juden, Buddhisten …
Die Mächtigen dieser Welt zu zwingen, vor der „Ohnmacht“ der friedliebenden gläubigen Menschen, gleich welcher Religion, zu „kapitulieren“, indem sie sofort die Angriffskriege beenden, ist unsere kraftvolle Hoffnung…“ (Franz Schaible)

Am Donnerstag, 6. August 2026, dem 81. Jahrestag des Abwurfs der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki folgt die 3. Bielefelder Friedensprozession. Sie beginnt wieder mit einem Friedensgedenken um 16.30 Uhr auf dem Rathausplatz und wird in der Moschee an der Heeper Straße enden, um dort (Hinweis: ohne Schuhe) die interreligiösen Friedensgebete zu hören.

Wir laden herzlich ein.


5. Kirche trifft Kino

Sonntag, 30. August 2026, 10.30 Uhr
Süsterplatz
Gemeinsamer Open-Air-Gottesdienst „Kirche trifft Kino.30“
mit Predigt und Musik zum aktuellen Kinofilm „Der Heimatlose“
Pfarrer Bertold Becker; Pfarrer i.R. Uwe Moggert-Seils
Andreas Kaling, Saxophone; Bertold Becker, Rhodes-Piano; Matthias Kosmahl, Kontrabass

Die Reihe hat unter den Insidern längst Kultstatus. Auf einen aktuellen Film in den Lichtspielhäusern Kamera und Lichtwerk bezieht sich der Gottesdienst, der mit den Bildern im Kopf und den Themen des Films eine Beziehung zu biblischen Texten  herstellt. Die Stimmung des Films kommt über die Musik eines Jazz-Trios in den Gottesdienst.
So entsteht etwas, das ein gewöhnlicher Gottesdienst ist und mehr als das …
Die Reihe hat sich so bewährt, dass neben sie drei weitere Formate getreten sind: „Kirche trifft Theater“, „Kirche trifft Literatur“, „Kirche trifft Philosophie“. Zu Gast sind dabei jeweils Expert:innen, die an einem Dialog mit der biblischen Tradition interessiert sind.

Der Gottesdienst „Kirche trifft Kino“ ist diesmal insofern etwas Besonderes, weil er zum 30. Mal in Folge stattfindet. Bei gutem Wetter feiern wir Open-Air auf dem Süsterplatz. Zum letzten Mal vor einer großen Umbauphase, in der der Gebäudekomplex hinter Radio Bielefeld abgerissen und in großem Umfang neu gebaut wird. Vermutlich ist mit einem Open-Air-Gottesdienst auf dem Süsterplatz erst wieder 2030 zu rechnen.

🔗Infos zum Film "Der Heimatlose"
(Filmstart: 27.08.2026)


6. „Brutale Nachbarn. Wie Emotionen den Nahostkonflikt antreiben

Mittwoch, 2. September 2026, 19.30 Uhr
Haus der Kirche, Markgrafenstr. 7, 33602 Bielefeld
Prof. Dr. José Brunner | Vortrag und Gespräch

Israelis und Palästinenser leben in einer von Krieg und Besatzung geprägten Nachbarschaft. Jede Seite fühlt sich von der anderen bedroht. Beide sehen sich vor allem als Opfer. Auf dem Reißbrett entworfene Appelle an die Vernunft versagen kläglich. Der in Zürich und Tel Aviv lebende Professor José Brunner setzt in seiner Analyse da an, wo Menschen zutiefst ansprechbar sind: bei ihren Gefühlen. Er holt die Erkenntnisse der Psychologie in die politische Debatte. Er zeigt, wie Traumata, Narzissmus und Paranoia nicht nur einzelne, sondern ganze Nationen prägen. Werden beide Seiten jeweils lernen, nicht nur umzudenken, sondern auch „umzufühlen“? Der Vortragende wird auch auf die aktuellen Entwicklungen seit dem 7. Oktober 2023 eingehen.

Eine Veranstaltung der Bielefelder Nahost Initiative.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.


7. Jubiläum Süstertreff


Drei Jahre Süstertreff – viel mehr als Kaffee und Kuchen

"Ach, heute ist wieder Süstertreff!" – Diesen Satz hören Corinna Kampschulte und Heike Ludewig inzwischen oft. Und darüber freuen sich die Organisatorinnen ganz besonders, denn der Süstertreff der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Bielefeld feiert in diesem Jahr bereits seinen dritten Geburtstag.

Auf der Suche nach einem neuen Angebot für Seniorinnen und Senioren nach dem Vorbild des früheren Seniorenkreises, jahrelang erfolgreich von Hans Eugen Schang und seinem Team geleitet, aber nach Corona nicht wieder aufgenommen, entstand Anfang 2023 die Idee und der Name "Süstertreff" für den neuen, zunächst monatlichen Treff im Mehrzweckraum der Gemeinde. Die Nachfrage wuchs und so findet inzwischen der Süstertreff sogar zweimal im Monat statt.

Natürlich gehören Kaffee und Kuchen dazu. Aber ebenso wichtig sind die Gespräche, das gemeinsame Singen, kleine Spiele, Geschichten, Gedächtnisübungen, Bewegung und immer wieder abwechslungsreiche Themen, die zum Schmunzeln, Erinnern oder Nachdenken anregen. Jeder Nachmittag beginnt mit einer kleinen Gymnastikrunde vor der Stärkung bei Kaffee und Kuchen. Anschließend erwartet die Teilnehmenden ein liebevoll vorbereitetes Programm mit Quizfragen, Spielen und Rätseln. Zwischendurch wird immer wieder kräftig gesungen – begleitet von einem Gast am Akkordeon, der mit seiner Musik für eine fröhliche Atmosphäre sorgt.

Der Süstertreff – ein Ort, an dem Gemeinschaft spürbar wird. Jede und jeder soll sich willkommen fühlen, unabhängig davon, ob zum ersten Mal oder schon lange dabei. Auch Männer dürfen ruhig den Mut haben, einfach einmal vorbeizuschauen – jeder, der die Runde bereichert, ist herzlich willkommen.

„Es ist schön zu erleben, wie aus Begegnungen Verbundenheit wächst und wie gut die gemeinsamen Stunden der Seele tun“, sagt Corinna Kampschulte. Dankbar für drei Jahre Süstertreff feierten die Organisatorinnen und die Teilnehmenden im Juli das Jubiläum.

Wir gratulieren herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg und Freude am Treff.


8. Gruppen und Kreise

Viele Gruppen und Kreise machen Sommerpause. Doch nicht alles ruht.

Die Süsterlotsen begleiten von Mensch zu Mensch. Sie bieten Unterstützung und Hilfestellung in unterschiedlichen Situationen, ohne bürokratischen Aufwand. 
Die Süsterlotsen sind ein besonderes Team: Fachkundige und Laien, die sich in diesem Tätigkeitsfeld engagieren, arbeiten eng zusammen, um dieses diakonische Angebot zu gestalten und ohne bürokratischen Aufwand schnell zu helfen. So fördern sie das Zusammenleben in Gemeinde und Gesellschaft. 
Wer die Süsterlotsen in Anspruch nehmen möchte oder Fragen hat, kann sich hier melden:
Kontakt: 
📞 0162 366 1995 (auch AB)
📧 suesterlotsen@gmail.com

Um die Angebote des Konzeptes "Süsterlotsen" zur Verfügung zu stellen, braucht es Menschen, die die Arbeit unterstützen und die sich einbringen. Machen Sie mit!

Unterstützen Sie das Projekt gerne auch finanziell: 
Förderverein der Evangelisch-Reformierten Gemeindepflege Bielefeld e.V. 
Sparkasse Bielefeld, IBAN: DE88 4805 0161 0044 1308 88

Das Team der Süsterlotsen trifft sich das nächste Mal
am Dienstag, 18. August um 16.00 Uhr in Süster.
Weitere Mitglieder sind willkommen!

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Der Süstertreff findet alle 14 Tage donnerstags im Gemeinderaum im "Neubau", Güsenstr. 16 statt. Er beginnt immer mit etwas Bewegung und Schwung. Es folgt ein Kaffetrinken mit Gelegenheit für Gespräche. Dann wird gesungen und es gibt noch weitere verschiedene, wechselnde Programmpunkte.
Die nächsten Termine: Donnerstag, 6. August und Donnerstag, 20. August, jeweils von 15.00 bis ca. 17.00 Uhr.

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Jeden letzten Montag im Monat trifft sich im Süsterzimmer der für jedermensch offene Ökumenische Bibellesekreis. Der nächste Termin ist am Montag, 31. August um 19.30 Uhr.


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können Sie diesen hier kostenlos abbestellen oder per Mail an bi-kg-reformiert@ekvw.de
 

 

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im Auftrag des Presbyteriums 
von Pfarrer Bertold Becker
Evangelisch-Reformierte Kirchengemeinde Bielefeld
Süsterplatz 2
33602 Bielefeld
Deutschland

Kontakt: Bertold Becker
Telefon: 0170-9630787
Mail: bertold.becker@kirche-bielefeld.de