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Ich will Gott loben, solange ich bin. Sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein."  (Psalm 34,2)

Liebe Leserin, lieber Leser,

Loben ist eine Kunst. Und wie jede Kunst will sie gelernt und geübt sein.
Der Psalm spricht nicht von einem Gefühl. Er spricht von einem Willen: Ich will loben. 
Es ist eine Entscheidung. Eine Haltung, die sich dem Strudel der Klagen entgegenstellt – nicht, weil das Schwere nicht schwer wäre, sondern weil das Lob den Blick verändert und fragt: Was leuchtet? Was trägt?
Wer lobt, verändert den eigenen Blick. Die Psychologie der Gegenwart bestätigt, was die Beterin vor dreitausend Jahren wusste: Dankbarkeit und Lob richten das Bewusstsein neu aus. Sie sind keine Verleugnung des Schmerzes, aber sie weigern sich, ihn zum alleinigen Maßstab zu machen. Das Lob sagt: Das Gelingen ist auch wahr. Das Schöne ist wirklich.
Damit beginnt eine andere Haltung. Wer sagt: „Diese Erde ist gut, dieser Baum ist ein Wunder" – der geht mit anderem Blick durch die Natur.
Lob ist nicht bloß ein Gefühl, das aus uns herauskommt – es formt uns und schärft eine andere Wahrnehmung. Wir entdecken Schönheit und Würde. Wir werden achtsamer mit anderen und uns selbst. Im Loben stellen wir uns selbst nicht in den Mittelpunkt. Wir hören auf, um uns selbst zu kreisen.
Wenn wir bewerten, vergleichen, abwerten, optimieren und produzieren, verlieren wir den Blick für die Schönheit des Momentes, der so ist, wie er ist. Wir schränken unseren Blick ein und werden blind. Was blind macht, macht rücksichtslos.
Der und die Lobende sind keine weltfremden Personen. Sie sind Revolutionäre des Blicks. Sie sehen die Welt nicht, wie sie ist, sondern wie sie sein könnte – und behandeln sie schon jetzt so. Das Lob nimmt das Verheißene vorweg. Es spricht aus, was noch nicht ist, aber sein wird. 
„Immerdar in meinem Munde" – das meint: nicht nur sonntags, nicht nur, wenn es gut geht. Das Lob soll zur zweiten Natur werden, zur Grundmelodie. Wenn wir sie einmal im Ohr haben, dann kommt sie immer wieder. 
„Ich will Gott loben, solange ich bin. Sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein." 

Ich wünsche uns Dankbarkeit im Monat Juni!

Ihr
Bertold Becker



1. Gottesdienste

Freitag, 05.06.2026
Altstädter Nicolaikirche
20.00 Uhr Taizé-Andacht
Taizé-Trägerkreis

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Sonntag, 07.06.2026  1. So. nach Trinitatis

Bühne auf dem Süsterplatz
11.00 Uhr Open-Air-Familiengottesdienst am Leineweber-Markt
in Gemeinschaft mit dem Kinderzentrum Bethel und Radio Bielefeld
Pfarrer Bertold Becker, Pastorin Anette Storck
Bielefelder Kinderkantorei;, Ltg. und Klavier: Ruth M. Seiler
Kollekte: Welthaus Bielefeld, Schulbänke für Burundi


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Freitag, 12.06.2026
Süsterkirche
15.00 Uhr Freitag-Nachmittag-Gottesdienst 
Astrid Paulsen

Neustädter Marienkirche
19.00 Uhr Gottesdienst zum Christopher Street Day
Ökumenisches Team

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Sonntag, 14.06.2026 2. So nach Trinitatis
Altstädter Nicolaikirche
10.30  Uhr Gemeinsamer Gottesdienst mit Abendmahl 
Superintendent Christian Bald
Junger Gospelchor Bielefeld, Ltg. Kamilla Matuszewska
anschließend Gemeindeversammlung
Kollekte: Aufgaben evangelischer Schulen in der EKvW

Neustädter Marienkirche
11.00 Uhr MiniMaxi-Gottesdienst
Mini-Maxi-Team

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Donnerstag, 18.06.2026 
Süsterkirche
19.00 Uhr Interreligiöses Friedensgebet
in Gemeinschaft mit dem Bielefelder Dialog der Religionen
Pfarrer Bertold Becker und Versöhnungsbund

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Freitag, 19.06.2026
Jugendkirche luca, Gunststr. 18-20
18.00 Uhr Jugendgottesdienst
mit einem Team aus Jugendlichen und Hauptamtlichen

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Sonntag, 21.06.26  3. So. nach Trinitatis
Süsterkirche
10.30 Uhr Kurzgottesdienst mit anschließender Gemeindeversammlung
Pfarrer Bertold Becker
Kollekte: Friedensarbeit des Internationalen Versöhnungsbundes
Gemeinsame Konfiarbeit in der Nachbarschaft

Gemeinderaum, Güsenstr. 16
15.00 Uhr Gottesdienst in Gebärdensprache
Pfarrerin Heike Kerwin

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Sonntag, 28.06.2026  4. So. nach Trinitatis
Süsterkirche
10.30 Uhr Gottesdienst
Prof Dr. Andreas Lindemann
Kollekte: Evangelischer Bund

Neustadt-Marien
18.00 Uhr Musikalische Vesper
Musik: Christoph Biermann, Bariton; Quattroplus; Ltg. u. Orgel: Ruth M. Seiler
Pfarrerin Dr. Christel Weber

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Sonntag, 05.07.2026 5. So. nach Trinitatis
Park der Menschenrechte
10.30 Uhr Gemeinsamer Open-Air-Tauffest-Gottesdienst
Ruth M. Seiler, Klavier 
Vikarin Ulrike La Gro, Pfarrerin Dr. Christel Weber

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An Werktagen findet jeweils Montag bis Freitag um 17.30 Uhr in der Altstädter Nicolaikirche die “Atempause. 12 Minuten mit Gott” statt.


2. Kirchenmusik

Samstag, 13.06.2026
Altstädter Nicolaikirche
12.05 Uhr 249. Orgel-Marktmusik: „VON ERLÖSUNG UND GNADE“
Werke von Dietrich Buxtehude und Matthias Weckmann
An der Beckerath-Orgel: Mina Ha (Detmold)
Um eine Spende für die Kirchenmusik im Evangelischen Stadtkantorat wird gebeten.

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Sonntag, 14.06.2026
Neustädter Marienkirche
17.00 Uhr ENGLISCHE MUSIK FÜR CHOR, BLÄSER & ORGEL
u.a. Christopher Tambling, Missa in B
für vierstimmigen Chor, Bläser und Orgel sowie englische Musik für Bläser und/ oder Orgel von George Frederick Handel bis Charles Villiers Stanford
Altstädter Bläserkreis und Bläserchor des Evangelischen Stadtkantorates (Einstudierung: Robin Stüwe); Seniorenchor Bielefeld; Martin Rieker, Orgel
Leitung: Ruth M. Seiler und Robin Stüwe
Eintritt: 12 € / 8 €, Studierende bis 30 Jahre und Schüler:innen ab 14 Jahre: 5 €, Kinder bis einschließlich 13 J. frei

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Samstag, 27.06.2026
Altstädter Nicolaikirche
12.05 Uhr 250. Orgel-Marktmusik „BLÄSER & ORGEL“
Werke von Gigout, Strauss u.a.
Altstädter Bläserkreis; Leitung: Robin Stüwe
An der Beckerath-Orgel: Ruth M. Seiler
Um eine Spende für die Kirchenmusik im Evangelischen Stadtkantorat wird gebeten.

*** 

Sonntag, 28.06.2026
Neustädter Marienkirche
18.00 Uhr Musikalische Vesper am 4. Sonntag nach Trinitatis
Werke für Bass und Orgel von Antonin Dvorak, Felix  Mendelssohn Bartholdy u.a.
Christoph Biermann (Bremen), Bariton
Quattroplus (Bielefelder Kinderkantorei)
Leitung und Orgel: Ruth M. Seiler
Liturgin: Pfarrerin Dr. Christel Weber
Um eine Spende für die Kirchenmusik im Evangelischen Stadtkantorat wird gebeten.

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Samstag, 04.07.2026
Neustädter Marienkirche
18.00 Uhr ZU GAST IN NEUSTADT MARIEN
CHORKONZERT
FRANK MARTIN – JOSEPH GABRIEL RHEINBERGER 
Frank Martin, Messe für Doppelchor und Passacaille für Orgel
Joseph Gabriel Rheinberger, Messe Es-Dur für Doppelchor op. 109
Samuel Ditzinger, Orgel; Kammerchor der Hochschule für Musik Detmold; Leitung: Anne Kohler
Eintritt: 12 €, 8 €, Studierende bis 30 Jahre und Schüler:innen ab 14 Jahre: 5 €, Kinder bis einschließlich 13 J. frei


3. Bäume und die Heilung der Völker


Lebensbäume.
„Die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker“ (Offb 22,2)
Bäume in Süster

Wie erzählt die Bibel vom Verhältnis von Bäumen und Menschen? Welche Rolle spielen Bäume in den Religionen? Wie wichtig ist der Wald für das Wohlergehen der Menschen? 

Diese Fragen behandelt die Ausstellung: „Blätter. Bäume. Bibel“. Sie begleitet bis Mitte Juni die Ausstellung „Lebensbäume“. Die Kinder des Kunstkurses von Andrea Karle (Kunst- und Musikschule Bielefeld) im Alter von 7–14 Jahren haben Kunstwerke geschaffen. Bäume auf Erde – mit roter Sonne im Himmel. Die Bilder „Lebensbäume“ fangen unterschiedliche Jahreszeiten ein und sind großartig.

Zu den Öffnungszeiten der Kirche (freitags 16.00–18.00 Uhr, samstags 11.00–18.00 Uhr sowie bei Gottesdiensten und Veranstaltungen) sind die beiden Ausstellungen zu sehen.


4. Gott loben auf dem Süsterplatz



Sonntag, 07.06.2026
Bühne auf dem Süsterplatz
11.00 Uhr Open-Air-Familiengottesdienst am Leineweber-Markt
in Gemeinschaft mit dem Kinderzentrum Bethel und Radio Bielefeld
Pfarrer Bertold Becker, Pastorin Anette Storck
Bielefelder Kinderkantorei;, Ltg. und Klavier: Ruth M. Seiler
Kollekte: Welthaus Bielefeld, Schulbänke für Burundi

Vom Lob Gottes singen die Kinder der Kinderkantorei.
Eine Geschichte voll des Lobes kommt zu Gehör.
Die Dankbarkeit für die Schönheit der Welt wird geübt.
„Ich will Gott loben, solange ich bin. Sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein." 


5. Reformiert in der Region. 
Denkraum und Gemeindeversammlung


Montag, 8. Juni 2026
Gemeinderaum „Neubau“, Güsenstr. 16
19.00 Uhr Reformierter Denkraum. Nachdenken über konfessionelle Fragen im Kontext der Region

Sonntag, 21. Juni 2026
Süsterkirche
10.30 Uhr Kurz-Gottesdienst mit anschließender Gemeindeversammlung

In Bielefeld ist die „Region Mitte“ – ein Verbund von sechs Kirchengemeinden – dabei, sich enger zu vernetzen und in einer größeren Einheit Kraft, Personal, sowie Angebote und Engagement zu verzahnen und zu konzentrieren. In dieser neuen Gemeinschaft stellt sich die Frage nach der reformierten Identität: Bleibt sie am Ende auf der Strecke in einem größeren Ganzen? Was macht sie eigentlich aus? Warum ist manches so und nicht anders? Die Evangelisch-Reformierte Kirchengemeinde Bielefeld ist die einzige reformierte Gemeinde im Großraum der Stadt. Ihre Gemeindeglieder finden sich nicht in einer Parochie, sondern sie sind durch ihr Bekenntnis zugehörig, und das oftmals sehr bewusst. Wenn ein reformiertes Bekenntnis aber nicht mehr sichtbar sein sollte in einem größeren Ganzen, verliert die Gemeindegliedschaft ihre Relevanz. Es geht also für die Reformierte Gemeinde „um die Wurst“, oder um das, was sie auszeichnet. Wie kann Vielfalt erhalten und „reformiert“ gestaltet werden? Was aber sind überhaupt reformierte Essentials? 

Dazu findet sich auf der Homepage „Reformierte Essentials“ (s.u.) die – nicht in aller Kürze – beschreiben, was eigentlich reformierte Überzeugungen prägt. Zu einem Denkraum über diese Fragen laden wir ein: Montag, 8. Juni um 19.00 Uhr im Gemeinderaum „Neubau“ an der Süsterkirche. Wer immer kommen und mitdenken und mitreden will, ist herzlich willkommen.

Die Evangelisch-Reformierte Kirchengemeinde Bielefeld ist 1657 gegründet worden und seitdem die einzige reformierte Gemeinde im Großraum Bielefeld. Ihre Mitglieder kommen aus der gesamten Stadt und darüber hinaus bis in die Kirchenkreise Gütersloh und Halle. Sie ist seit 1682 in der Süsterkirche beheimatet und trägt ein eigenständiges theologisches Profil, das sich in Bekenntnis, Gottesdienstgestaltung und Gemeindeordnung von den lutherischen Nachbargemeinden unterscheidet.

Die sechs Kirchengemeinden der Region Mitte im Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld – Altstädter Nicolai, Dietrich-Bonhoeffer, Lydia, Martini-Gadderbaum, Neustädter Marien und die Evangelisch-Reformierte Kirchengemeinde – befinden sich in einem Prozess, der die Fusion der sechs Gemeinden zum Ziel hat. Die Frage des Bekenntnisstandes der künftigen Gemeinde ist bislang allerdings nicht verbindlich geklärt. Das Presbyterium der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde hält diese Klärung für dringend notwendig und hat dazu ein Positionspapier erarbeitet, das der Steuerungsgruppe zur Beratung vorgelegt ist.

Spannende und Zukunft bestimmende Wege liegen vor uns. 
Zu allen diese Fragen laden wir ein zu einer Gemeindeversammlung im Anschluss an einen kurzen Gottesdienst am Sonntag, 21.06.2026 um 10.30 Uhr. Die Gemeindeversammlung beginnt gegen 11.00 Uhr und wird ca. bis 12.30 Uhr dauern. Kaffee und Tee, Kuchen und Wasser stehen bereit.
Wir freuen uns auf das gemeinsame Gespräch.


6. Reformierte Essentials

Das Presbyterium hat Pastor Bertold Becker gebeten, einmal aufzuschreiben, was „Reformiert“ ausmacht – und worauf zu achten wäre, wenn es zu einer größeren Gemeindeverbindung in der Region Mitte kommt. Entstanden ist ein recht ausführliches Papier zu den Unterschieden reformierter (theologischer) Überzeugungen im lutherisch-evangelischen deutschen Sprachraum. 

Die 🔗„Reformierten Essentials“ finden sich auf der 🔗Homepage. Über Rückmeldungen und Anmerkungen freut sich das Presbyterium und der Verfasser.


7. Schutzkonzept für unsere Gemeinde – Ihre Erfahrungen sind gefragt

Die Evangelisch-Reformierte Kirchengemeinde versteht sich als sicherer, achtsamer und segensreicher Ort. Alle Menschen – Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Ältere, Mitarbeitende, Ehrenamtliche und Besucher*innen, die Angebote in den Räumen der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Bielefeld wahrnehmen, sollen diesen als einen Ort erleben, in dem Würde erfahren und Grenzen, (sexuelle) Selbstbestimmung sensibel und achtsam geschützt werden. Darum machen wir uns auf den Weg und erarbeiten ein Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt und anderer Grenzverletzungen. Damit schließen wir uns dem Weg vieler Kirchengemeinden und des Evangelischen Kirchenkreises Bielefeld an.

Warum braucht eine Gemeinde ein Schutzkonzept?
Kirche lebt von Vertrauen, Gemeinschaft und Nähe. Gerade deshalb braucht sie klare Aufmerksamkeit für Grenzen, Machtverhältnisse und den Schutz der Würde jedes Menschen. Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen sollen unsere Gemeinde als einen Ort erleben können, an dem sie ernstgenommen, respektiert und geschützt sind. Wir verbinden das Schutzkonzept mit einen „Safer Place“. Diesen verstehen wir nicht als Ort, sondern eine gelebte Gemeinde-Kultur, in der niemand religiös, emotional oder körperlich manipuliert wird. 
Ein Schutzkonzept besteht nicht nur aus Regeln. Es lebt davon, wie Menschen Gemeinde erleben: Wo fühlen sie sich sicher? Wo braucht es mehr Sensibilität? Welche Erfahrungen und Beobachtungen sind wichtig?
Darum möchten wir Sie beteiligen.
Ihre Erfahrungen, Wahrnehmungen und Ideen helfen uns, ein tragfähiges und gemeindenahes Schutzkonzept zu entwickeln. Wir laden Sie herzlich ein, den Online-Fragebogen auszufüllen. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym.
Denn Kirche ist ein Ort, an dem Menschen Vertrauen wagen können — und geschützt werden.

Sie finden den 🔗Link zum Fragebogen auch auf unserer 🔗Homepage.


8. Friedenstheologie. Symposium am 13. Juni



Wir laden ein zu einer besonderen Veranstaltung:
Am Samstag, 13. Juni 2026, findet in der Süsterkirche ganztägig ein Symposium statt:
„Friedenstheologie“
Nachfolgend das Programm und die Referenten.
Alles findet sich auch in einem übersichtlichen🔗 Flyer.

Programm:
Ab 9.30 Uhr Ankommen und Tee/Kaffee

10.00 Uhr Begrüßung 

10.15 Uhr Vorträge I
Biblische Perspektiven:
- Georg Steins: Stellvertretung – ein dunkles Versöhnungswort? | Gedanken in der Spur des Propheten Jesaja
- Heinrich Schäfer: Wozu taugt die Bergpredigt?
- Thomas Nauerth: Schwerter zu Pflugscharen: Doppelt verheißen, doppelt gültig?

12.00 Uhr Friedensgebet am Mittag

12.30 Uhr Mittagessen

14.00 Uhr Vorträge II 
- Egon Spiegel: „Friedensaktivismus auf der Basis von Emuna"
- Peter Bürger: „Der Demiurg der Gnostiker ist in Wirklichkeit die Gottheit der Staatsreligion“
- Gottfried Orth: „Barmen“ heute und die Frage nach Gewaltfreiheit und Staat – ein Versuch“
- Klaus Hagedorn: „Sich weigern, Feinde zu sein“ – Aktive Gewaltfreiheit in Zeiten von Unfrieden und Krieg“

16.00 Uhr Kaffeepause

16.30 Uhr Runder Tisch: Zum Auftrag von Theologie und Kirche heute.| Moderation:  Bertold Becker
18.00 Uhr Abendimbiss
19.00 Uhr Konzert mit Lesung:  „Friedenspolitik und Instrumentalisierung von Kultur“
Paul Mertens, Berlin | Programm mit Texten von Lev Tolstoi und Musik von Peter Tschaikowsky.

Eintritt frei.
Um Spenden wird am Ausgang gebeten.
Anmeldung erwünscht zur besseren Planung der Verpflegung: 📧 symposium.friedenstheologie@freenet.de

Zu den Referenten:
PETER BÜRGER ist Theologe, examinierter Krankenpfleger und Publizist. Forschungs- und Editionsprojekte: 🔗Kirche & Weltkrieg, 🔗Tolstoi-Friedensbibliothek, 🔗Schalom-Bibliothek – Pazifisten & Antimilitaristinnen aus jüdischen Familien“.

KLAUS HAGEDORN, Pastoralreferent, langjährige Tätigkeit in der Hochschul- und Citypastoral, ehemaliger geistlicher Beirat von Pax Christi.

THOMAS NAUERTH, Dr. theol. habil.; apl. Prof. für Religionspädagogik am Institut f. Katholische Theologie Universität Osnabrück; Mitglied im Internationalen Versöhnungsbund/Deutscher Zweig und im Ökumenischen Institut für Friedenstheologie/Ecumenical Institute of Peace Theology.

GOTTFRIED ORTH, Dr. theol., Pfarrer und Professor i.R. für Evangelische Theologie und Religionspädagogik (TU Braunschweig), freier Trainer für Gewaltfreie Kommunikation, Mitglied u.a. im Komitee für Grundrechte und Demokratie sowie im Ökumenischen Institut für Friedenstheologie. 

HEINRICH WILHELM SCHÄFER, Dr. theol. habil., Dr. phil. [rer. soc.]) lehrte Religionssoziologie und Evangelische Theologie an der Universität Bielefeld, umfangreiche Feldforschungen zu religiöser Praxis in Lateinamerika und den USA, Mitglied des Center for InterAmerican Studies (CIAS) in Bielefeld sowie Mitgründer des Center for the Interdisciplinary Research on Religion and Society (CIRRuS).

EGON SPIEGEL, Prof. Dr. Prof. h.c., bis 2022 Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Theologie der Universität Vechta, Advisory Professor am UNESCO-Lehrstuhl für Friedenswissenschaft der Nanjing University, Nanjing/China.

PAUL MERTENS studierte in seiner Geburtsstadt Aachen Klavier und Musikerziehung sowie in Köln Komposition. Seit 1989 lebt und arbeitet er in Berlin. Er ist Vorsitzender des Beirats der Stiftung Deutsches Albert-Schweitzer-Zentrum und Vorsitzender der Internationalen Tschaikowsky Gesellschaft.


9. Interreligiöses Friedensgebet

Donnerstag, 18.06.2026 
Süsterkirche
19.00 Uhr Interreligiöses Friedensgebet
in Gemeinschaft mit dem Bielefelder Dialog der Religionen

Gemeinsam mit dem Bielefelder Dialog der Religionen feiern wir am „Internationalen Aktionstag für die Bekämpfung von Hetze“ ein Friedensgebet, an dem sich viele Religionsgemeinschaften beteiligen werden. Im Dialog der Religionen sind neben den christlichen Kirchen muslimische Gemeinden der DITIB und des Islamischen Zentrums, die Bahai-Gemeinde, die Buddhistische Gemeinschaft, die Ezidische Gemeinde OWL, der Radha Krishna Tempel und andere mehr. Angesichts von Krieg und Terror weltweit und der scheinbaren Akzeptanz von Gewalt zur Lösung von Konflikten setzen die Religionsgemeinschaften ein Zeichen gegen den Krieg – für eine Verständigung und Versöhnung.

Wir freuen uns, dabei mit dem Versöhnungsbund gemeinsam Gastgeberin zu sein. 


10. Kirchen als "Vierte Orte"

Ausstellung vom 1. Juli bis 1. August 2026 in der Süsterkirche

Was geschieht bei den sich abzeichnenden Veränderungen in Kirche und Gesellschaft mit Kirchengebäuden ohne kirchliche Nutzung?  Allein von den ungefähr 6.000 Kirchen in Nordrhein-Westfalen könnten in den nächsten Jahren bis zu 3.000 Gebäude aus der kirchlichen Nutzung herausfallen. Welche Aufgaben ergeben sich daraus für die Stadtgesellschaft, für Transformation und Umgestaltung? Wie lässt sich ein Dialog zwischen Trägern, Kommunen und Initiativen über die Transformation gestalten?
Kirchenräume sind historische Räume. Sie haben eine (alte) Geschichte, geprägt von vielen Menschen und ihren Geschichten. Die Räume erzählen davon. 
Die gedeutete Welt wird in einem Kirchenraum der verrechneten, vermessenen und ökonomisierten Wirklichkeit gleichberechtigt gegenübergestellt. Was passiert, wenn diese Dimension eines Kirchenraums aufgegeben wird?
 
Kirchenräume sind öffentliche Räume. In der Stadt, im Quartier, in der Geschichte der Stadt sind Kirchen bedeutsam.
Sie sind Orte öffentlicher Trauer, kultureller Begegnung, religiöser Begegnung und unbedingter Werte, Orte des Protests oder Gedenkens. Sie wirken in ihrer Präsenz in der Stadt auch ohne jede Veranstaltung.
 
Dies und mehr führt zu Fragen: Was können Kirchen als Vierte Orte in die Gesellschaft einbringen, auch wenn sich ihre Nutzungen ändern? Gelingt es, sie als lebendige Orte mit neuer Nutzung neu zu gestalten?
 
Die Ausstellung:🔗„Kirchen als Vierte Orte - Perspektiven des Wandels“ thematisiert neue Nutzungen für leerstehende Kirchen. Sie ist ein Ausstellungsprojekt von Baukultur NRW in Zusammenarbeit mit dem Forum Baukultur OWL und der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Bielefeld, zu sehen vom 1. Juli bis 1. August 2026 in der Süsterkirche.

Mittwoch, 1. Juli 2026 
19.00 Uhr Eröffnung, Grußworte und Impulse
Präses Adelheid Ruck-Schröder (Evangelische Kirche von Westfalen)
Felix Hemmers (Ausstellungskurator Baukultur NRW)
Michael Zirbel (Forum Baukultur OWL)
Pfarrer Bertold Becker (Evangelisch-Reformierte Kirchengemeinde Bielefeld)

Mittwoch, 8. Juli 2026 
19.00 Uhr Kirchen und Immobilien mit Strategie 
Impuls und Gespräch
Präsentation der Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn 
Matery Meding, Erzbistum Paderborn.

Donnerstag, 16. Juli 2026
16.00 Uhr Kirchen und ihr besonderes Erbe
Impuls und Gespräch
Johann Hinrich Claussen, Kulturbüro der EKD
Grußwort: Superintendent Christian Bald, Kirchenkreis Bielefeld

Während der Zeit der Ausstellung gibt es erweiterte Kirchenöffnungszeiten: 
donnerstags 15.00 bis 18.00 Uhr,
freitags 16.00 bis 18.00 Uhr,
samstags 11.00 bis 18.00 Uhr
sowie zu Gottesdiensten und Veranstaltungen.


11. Kirche trifft Theater.2 KOLOSS


Sonntag, 12. Juli 2026 | 10.30 Uhr
Altstädter Nicolaikirche

Kirche trifft Theater.2
 
„Wer sucht, der findet“ (Lk 11,10)
Gottesdienst mit Predigt und Musik zu: 
KOLOSS (Sina Ahlers / Zara Ali / Katharina Mänz)
 
„Wir sollten bleiben, wer wir schon längst waren
und dieselben Kleider ein Leben lang tragen.“ (KOLOSS)
Ohne kolossale Veränderungen?
Was ist der Koloss, der in der Tiefe schlummert?
Was bedeuten Veränderungen? Was halten wir fest? Was entgleitet uns?
Was ruht tief in uns? 
Was trägt, wenn das Sichtbare verschwimmt und das Unsichtbare zum Vorschein kommt?
Was suchen wir? Was finden wir?
Was findet uns?

„KOLOSS kreist um das Monströse: um Verwandlung, Schwellenzustände, Begehren, das Abnorme, das Unbewusste und das Bewusste. Ist das Monströse die permanente Veränderung – die Erfahrung, sich selbst als dem ewig Anderen zu begegnen? Oder liegt es im Festhalten an einer festen Kernidentität, im Nicht-Fluiden? Und: Was ist der Koloss im Raum – unter Wasser?“ (Theater Bielefeld)

„Wer werden will, was er sein sollte, der muss lassen, was er jetzt ist.“
(Meister Eckhart zugeschrieben)
„Du warst in mir, aber ich war außer mir und suchte dich dort.“ 
(Augustinus von Hippo zugeschrieben)

Wir laden ein zu den Aufführungen KOLOSS des Theaters Bielefeld (2., 12. u. 18. Juni; 2. u. 10. Juli um 20.00 Uhr im Theater am Alten Markt TAM Bühne. 

Wir laden herzlich ein zu diesem besonderen Gottesdienst am Sonntag, 12. Juli um 10.30 Uhr in der Altstädter Nicolaikirche.
Wer findet, der sucht!


12. Segensräume: Einfach Heiraten. Taufen.



Einfach Heiraten


Am Freitag, 26.06.2026 lädt die Aktion „Einfach heiraten“ in und um die Süsterkirche in Bielefeld dazu ein, die Liebe zu feiern: unkompliziert, spontan und festlich.


Ob gleichgeschlechtlich, frisch verliebt oder seit über 30 Jahren zusammen: In der Süsterkirche können sich alle Paare zwischen 14 und 20 Uhr kirchlich trauen oder segnen lassen — mit oder ohne Voranmeldung. Je nach Wunsch findet die Trauung oder Segnung im Kirchraum oder im Innenhof statt. Zu zweit, mit Freund:innen oder mit der ganzen Familie. Die Paare erwartet ein besonderer Moment in einem festlichen Rahmen: Zeit zu zweit, ein Segen für euren gemeinsamen Weg und eine Feier, die ohne lange Vorbereitung möglich ist. Wer möchte, kann im Anschluss gerne noch bleiben: Waffeln, Getränke und Musik laden dazu ein, anzustoßen und den Moment noch etwas weiterklingen zu lassen.

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Tauffest an der Lutter

 
Wir laden ein zu einem Tauffest-Familien-Gottesdienst Open-Air am 05.07.2026 um 10.30 Uhr im Park der Menschenrechte.
Sie überlegen vielleicht schon länger, Ihr Kind taufen zu lassen? Oder Sie möchten selbst getauft werden? Sie wünschen sich ein fröhliches, ungezwungenes Fest? Dann ist vielleicht das Tauffest im Park der Menschenrechte genau das Richtige! Wir stehen mit beiden Beinen in der Lutter und der Himmel ist offen! Melden Sie sich auch kurzfristig bei Pastor Becker oder im Gemeindebüro.


13. Dialog-Räume: Werkstatt Gemeinde. Frauenkreis. Bibelgespräch

Gesprächswerkstatt Gemeinde – Kirche – Gesellschaft
In einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche fragen wir nach der Bedeutung von
Gemeinde und Kirche heute und in Zukunft, sowohl in der Gesellschaft als auch für uns selbst.
Die Gruppe trifft sich einmal monatlich, mittwochs um 15.00 Uhr.
Mittwoch, 17.06.2026 Thema: "Wem gehört Bonhoeffer? – wie der Theologe und Widerständler von Rechtspopulisten vereinnahmt wird”
Weitere Informationen im Gemeindebüro und bei Werner Matthes.
📧 mattheswerner@web.de

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Frauenkreis
Wenn Sie Interesse haben an Themen der Zeit, an anderen Kulturen, an biblischen Erzählungen und ethischen Fragen, dann sind Sie im Frauenkreis der Gemeinde richtig und herzlich willkommen. 
Neben solchen Themen kommt auch das gemeinsame Beisammensein nicht zu kurz. Die Themen und Termine der nächsten Treffen, jeweils mittwochs alle vierzehn Tage im Gemeinderaum „Neubau“ an der Süsterkirche:

Mittwoch, 03.06.2026 Spargelessen

Mittwoch, 17.06.2026. Thema: NAOMI — THESSALONIKI. Humanitäre Hilfen für Flüchtlinge und Aktivitäten zur Teilhabe.
Mit Ines Eckmann-Weduwen

Mittwoch, 01.07.2026 Thema: Die Städtepartnerschaft mit Nowgorod. Sommerliche Frische oder winterlicher Frost?
Mit Brunhild Hilf, Vorsitzende des Kuratoriums Städtepartnerschaft Bielefeld – Welikij Nowgorod e.V.

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Ein Bibelgesprächskreis trifft sich jeden letzten Montag im Monat um 19.30 Uhr im Süsterzimmer und liest die Heilige Schrift. In gemeinsamem Austausch zu dem Gelesenen entsteht ein offener Sprachraum, in dem Fragen und Glauben geteilt werden.
Montag, 29.06.2026



14. Kreativ-Räume. Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien


Erlebniskirche für Kinder, Familien und Interessierte

Ev. Matthäuskirche, Am Brodhagen 36
ab 10.30 Uhr Zeit zum Ankommen und Stationen entdecken
11.00 Uhr Geschichten-Zeit in der Kirche
bis 12.30 Uhr Kreativ- und Aktivstationen drinnen und draußen 
Termine Erlebniskirche: sonntags, 14.06., 05.07. u. 26.07.2026
🔗Weitere Informationen zum Konzept

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Ferienspiele

Sommerferien-Spiele für Grundschulkinder.
Montag, 20.07. bis Freitag, 24.07.2026
täglich von 9.00 bis 15.00 Uhr.
In den Kinder- und Jugendräumen der Ev. Dietrich-Bonhoeffer Gemeinde, Am Brodhagen 36, 33613 Bielefeld.
Kontakt: Lena Kromminga
📧 lena.kromminga@kirche-bielefeld.de
📞 015126993495

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Kinderferienspiele rund um die Orgel

„Mit lautem Schall und langem Hall“
für Kinder von 6 bis 12 Jahren
Montag, 20.07. – Freitag, 24.07.2026, jeweils 10.00–16.00 Uhr;
Samstag, 25.07.2026, 15.00 Uhr 
Wo: Gemeindehaus der Neustädter Marienkirche (Papenmarkt 10, 33602 Bielefeld) – und als Ausflug in anderen Innenstadtkirchen
Anmeldungen bis 15.07.2026 an:
Ev. Stadtkantorat Bielefeld
📧 ev.stadtkantorat@kirche-bielefeld.de
📞 0521 - 17 59 39

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Konfi-Zeit
Du möchtest dich konfirmieren oder taufen lassen?
Super gerne, bei uns triffst du auf viele andere Jugendliche, die gemeinsam mit dir nach dem Weg suchen. Mit der Konfirmation erhältst du den Segen für deinen Weg, den du allein finden, aber nie allein gehen musst. Klar sind da Fragen. In der Konfi-Zeit ist Raum dafür. Wir suchen zusammen nach Antworten für dich. Im Konfirmand:innenunterricht gibt es viel zu erleben, zu entscheiden, zu probieren und wieder zu verwerfen. Aber sich auf den Weg zu machen, bedeutet vor allem eins: Losgehen! Wohin? Mit wem? Wie weit? Finde es bei uns heraus.
Du fragst dich, wann du so weit bist? JETZT!
Also, wenn du aktuell die 7. Klasse besuchst und ca. 13 Jahre alt bist, dann melde dich doch im Gemeindebüro Martini
unter Tel.:  oder per E-Mail:
📧 martini@kirche-bielefeld.de
📞 0521 - 14 04 97
Wir freuen uns schon voll auf die Zeit mit dir. 
Termine:
03.07.2026, 17–20 Uhr: Anmelde-Event in Martini-Gadderbaum
12./13.09.2026, 11–16.30 Uhr: 1. Konfi-Wochenende in Dietrich Bonhoeffer 22.09.2026, 19.00 Uhr: Elterntreffen I
🔗Weitere Informationen


15. Perspektiv-Räume: Süstertreff und Süsterlotsen

Süstertreff

Corinna Kampschulte, Heike Ludewig und ihr Team laden zum Süstertreff ein.
Der Süstertreff bietet alle vierzehn Tage eine schöne Gelegenheit, sich mit anderen Seniorinnen und Senioren zu treffen, Kaffee zu genießen und nette Gespräche zu führen. Die Termine lsind donnerstags, jeweils von 15.00 bis 17.00 Uhr. Der Süstertreff beginnt immer mit etwas Bewegung und Schwung und endet mit einem gemütlichen Kaffeetrinken, Liedern, Geschichten und Musik.
Donnerstag, 11.06. u. Donnerstag, 25.06.2026

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Süsterlotsen

Die Süsterlotsen begleiten von Mensch zu Mensch. Sie bieten Unterstützung und Hilfestellung in unterschiedlichen Situationen, ohne bürokratischen Aufwand. 
Die Süsterlotsen sind ein besonderes Team: Fachkundige und Laien, die sich in diesem Tätigkeitsfeld engagieren, arbeiten eng zusammen, um dieses diakonische Angebot zu gestalten und ohne bürokratischen Aufwand schnell zu helfen. So fördern sie das Zusammenleben in Gemeinde und Gesellschaft. 
Wer die Süsterlotsen in Anspruch nehmen möchte oder Fragen hat, kann sich hier melden:
Kontakt: 
Telefon und Anrufbeantworter:
📞 0162 366 1995 (auch AB)
📧 suesterlotsen@gmail.com
Telefonisch oder bei einem Besuch finden wir gemeinsam heraus, was wir gemeinsam tun können.
Wer die Arbeit unterstützen möchte, wir freuen uns: Machen Sie mit.
Um die Angebote des Konzeptes Süsterlotsen zur Verfügung zu stellen, braucht es Menschen, die sich einbringen. Unterstützen Sie das Projekt gerne auch finanziell. 
Förderverein der Ev. Reformierten Gemeindepflege Bielefeld e.V.
Sparkasse Bielefeld. IBAN: DE88 4805 0161 0044 1308 88.
Das nächste Treffen der Süsterlotsen findet statt am
Dienstag, 23.06.2026 um 16.00 Uhr in Süster.
Das Team freut sich über weitere Mitglieder.


16. Dialog-Räume: Im Grund des Seins ruhen.

Freitag, 03.07.2026 | 18.00 Uhr
Süsterkirche 
Im Grund des Seins ruhen.
Buddhistische Weisheit zum Thema Tod und Sterben
Vortrag und Gespräch
Charlotte Rotterdam, Pieter Oosthuizen (Colorado, USA)



In einem Vortrag werden die beiden buddhistischen Lehrenden Lopön Charlotte Rotterdam und Lopön Pieter Oosthuizen sich mit dem Thema "Tod und Sterben" befassen. Welche Rolle spielt unser Geist dabei? Und wie kann ich mich darauf vorbereiten? Sie beziehen sich dabei auf die Lehren von Machig Lapdrön, einer tibetischen Yogini aus dem 11. Jahrhundert. Ihre tiefgründigen Weisheitslehren geben uns wichtige Orientierung – auch für den Alltag.
  
Charlotte Rotterdam und Pieter Oosthuizen sind Partner im Leben, im Lehren und als Eltern. Ihre jahrzehntelange Erfahrung in Studium und in Praxis des tibetischen Buddhismus und dessen Anwendung im modernen Leben gibt ihnen wertvolle Einblicke. Sie sind erfahrene Lehrende (Lopöns) im Tara Mandala Retreat Center, das von Lama Tsültrim Allione gegründet wurde, und bieten weltweit Retreats an.
 
Charlotte Rotterdam wuchs in New York City auf und absolvierte ein Masterstudium in Theologie an der Harvard Divinity School. Sie lehrt an der Naropa University und leitet das Center for the Advancement of Contemplative Education.
Pieter Oosthuizen erwarb seinen Jura-Abschluss in seiner Heimat Südafrika. Seine Liebe zu Menschen, Orten und Kulturen führte ihn um die ganze Welt. Er bekleidete Führungspositionen an der Naropa University und im Tara Mandala und leitet derzeit das Feeding your Demons Institute.
Ihr jüngstes Buch Skymind: Der radikale Weg des offenen Bewusstseins (Shambhala, 2026) hat als Herzstück die Lehren über die Natur des Geistes der tibetischen Yogini Machig Labdrön (11. Jahrhundert) und wie wir diese im modernen Leben anwenden können. Gemeinsam leiten sie die Skymind Sangha von ihrem Wohnort in Boulder, Colorado, wo sie mit ihren beiden Söhnen leben.

Elke Zimmerlinkat hat diese besondere Vortragsveranstaltung organisiert. Sie ist Psychologische Psychotherapeutin und hat ehrenamtlich gemeinsam mit ihrem Mann ein Seminar zum Thema "Tod und Sterben" organisiert. Teil dieses Seminares ist der öffentliche Vortrag, zu dem wir herzlich einladen.


17. SEKEM. Ein ökologisches Projekt



Samstag, 04.07.2026 | 19.00 Uhr

Süsterkirche
SEKEM. „Kompetenzzentrum für ganzheitliche nachhaltige Transformation in Ägypten und der Welt”
Vortrag und Gespräch
Dr. med. Cornelia Buldmann (cientists4future;  KLUG Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit)

Es gibt in Ägypten ein Projekt, das klein begann, einfache Bauerfamilien und Landarbeiter:innen beteiligte und mittlerweile zu einem der größten ökologischen Projekte Ägyptens wurde.
Ibrahim Abouleish, der Gründer, entwickelte seine Leitidee 1977:
“Nachhaltige Entwicklung ist eine der wichtigsten Herausforderungen für die Menschheit und bedeutet, heute Lebensbedingungen zu schaffen, die noch zukünftige Generationen in Würde leben lassen.”


Mit der Gründung von SEKEM 1977 wurde diese Idee Wirklichkeit. Mit einem ideellen Grundstein entstand ein ganzes Projekt. Inzwischen arbeiten 2000 Menschen auf den Feldern von Kultur, Medizin, Landwirtschaft, biologische Baumwolltextilien Herstellung - von Anbau bis Näherei, Lebensmittel bis Arzneiteeproduktion mit Vermarktung und Logistik auch nach Deutschland, z.B. Rapunzel, Lebensbaum. Stärkung von Landwirten und Frauen. In Ägypten sind Kleinbauern – z.T. auch analphabetische – geschult, ihre Felder nachhaltig zu bestellen und dabei CO2-Certifikate zu erwerben – insgesamt Stärkung des ländlichen Raumes. Die Bildung von Kindergarten bis Universität erreicht Menschen, die zuvor kaum Zugang zu Bildung hatten.    
Die Erfolge von SEKEM können uns Beispiele sein für gelungene Transformation.

Im vergangenen Jahr war Dr. med. Cornelia Buldmann, zu Besuch in diesem Projekt. Sie ist Mitglied bei scientists4future, KLUG (Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit), Hausärztin im Ruhestand und SEKEM schon sehr lange verbunden. 

Wir freuen uns, dass sie diese Veranstaltung organisiert und begleitet.


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