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Gott ist deine Zuversicht, die Höchste ist deine Zuflucht. (Ps 91,11)


Liebe Leserin, lieber Leser,

eine berühmte Wochenzeitung titelte in ihrer vorletzten Ausgabe: „Woher nehmen wir die Zuversicht?“
Diese Frage ging mir nach in den Zeiten des subjektiv nicht enden wollenden Lockdowns.

Was macht unsere Zuversicht aus, worauf gründet sie – grade jetzt, in diesen Tagen?
Knüpfen wir unserer Zuversicht im Moment an einen Impfstoff?
Wenn das mit dem Impfstoff endlich für alle klappt – was ist dann mit unserer Zuversicht?
Können wir Zuversicht an äußere Dinge binden – oder ist sie nicht vielmehr etwas, das tief im Inneren Halt und Mut, Hoffnung und Zuversicht gibt?
Vielleicht ist Zuversicht wie eine Kraft, auf die wir uns besinnen können und die uns trägt, wenn Zeiten und Tage leicht oder schwierig sind.

Mein Interesse an dem Titelthema jedenfalls war geweckt. Ich schlage den Artikel auf und bin durch eine weitere Überschrift fasziniert:
„Vielleicht motiviert das schon mal: Wir sind uns selbst nicht komplett ausgeliefert.“
Meine Gedanken gelten nicht der „Motivation“, wiewohl es spannend wäre, nachzufragen, wie Motivation und Zuversicht verbunden sind, wann aus Zuversicht Motivation wird, und ob es ohne Zuversicht überhaupt Motivation gibt.

Die Frage faszinierte mich an einer anderen Stelle: „Wir sind uns selbst nicht komplett ausgeliefert“. Motiviert die Überzeugung, sich selber nicht ausgeliefert zu sein, sich selber nicht zu gehören und sich nicht aus sich selbst heraus begründen zu müssen? Ist es gar eine Art religiöse Überzeugung, die sich hier unerkannt hineinschleicht?

Auf einmal leuchtet sie auf, die alte Frage 1 des Heidelberger Katechismus:

Was ist dein einziger Trost
im Leben und im Sterben?
Dass ich mit Leib und Seele
im Leben und im Sterben nicht mir,
sondern meinem getreuen Heiland
Jesus Christus gehöre.

„Wir sind uns selbst nicht komplett ausgeliefert“ – Ich gehöre nicht mir, du nicht dir, wir nicht uns.
„Dass ich Jesus Christus gehöre“, dass ich umfangen bin von einer Güte, die alles einschließt und jegliche Trennung und Entfremdung überwindet, weil sie in Gott wurzelt, damit ist in religiöser Sprache eigentlich alles gesagt:

„Da ich noch nicht geboren war,
da bist du mir geboren
und hast mich dir zu eigen gar,
eh ich dich kannt, erkoren.
Eh ich durch deine Hand gemacht,
da hast du schon bei dir bedacht,
wie du mein wolltest werden.“

Der Heidelberger Katechismus reimt nicht so schön wie das alte Weihnachtslied von Paul Gerhardt, dessen Melodie Johann Sebastian Bach komponierte. (EG 37: Ich steh an deiner Krippen hier), doch inhaltlich enthält sein „Ich“ noch eine andere Note: „Dass ich mit Leib und Seele im Leben und im Sterben nicht mir, sondern meinem getreuen Heiland Jesus Christus gehöre“, wurzelt in der Überzeugung, dass mit Jesus, dem Christus, dem Heiland, nicht nur der und die Einzelne erlöst und befreit ist, sondern dass die Welt als Ganzes in ein anderes Licht gesetzt und zu einer neuen Schöpfung berufen ist.

Mir kommt die Überschrift des Titelthemas noch einmal in den Sinn:
„Vielleicht motiviert das schon mal: Wir sind uns selbst nicht komplett ausgeliefert.“

Der Heidelberger Katechismus landet am Ende seiner ersten Frage tatsächlich bei der Motivation:
Weil ich getragen bin von der allumfassenden Güte Gottes, ist sie es, die mich motiviert, im Hinblick auf die und den anderen, im Hinblick und Vertrauen auf „Christus“ zu leben.

Woher nehmen wir unsere Zuversicht?
Vielleicht grundsätzlich (also durch den Grund gesetzt) dadurch, dass wir von und in Gott geliebt sind und gewollt und getragen und getröstet ... und berufen sind, die Welt in diesem Sinne mitzugestalten.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr
Bertold Becker


Überblick über diesen Newsletter:
  1. Zuversicht – Gedanken zur ZeitZuversicht – Gedanken zur Zeit
  2. Frage 1 des Heidelberger Katechismus
  3. Wer bin ich? Ein Text von Dietrich Bonhoeffer
  4. Im Inneren erschüttert – Gottesdienste in der Passionszeit
  5. Offene Kirche
  6. Fußwaschung – ein Gedicht zu Johannes 13
  7. Einblicke und Ausblicke: Wie es weitergehen kann
  8. Kollekten zu den Sonntags-Gottesdiensten
  9. Brot für die Welt – ein Spendenaufruf
  10. Zu guter Letzt

2. Frage 1 des Heidelberger Katechismus

Der Heidelberger Katechismus wurde 1563 in Heidelberg das erste Mal gedruckt. Er erklärt in 129 Fragen und Antworten Grundlagen des christlichen Glaubens aus reformatorischer Sicht. Seiner dreiteiligen Gliederung (Von des Menschen Elend – Von des Menschen Erlösung – Von der Dankbarkeit) ist die erste Frage vorangestellt, weil sie in Kürze wie eine Zusammenfassung des Nachfolgenden wirkt.

Viele Kirchen und Generationen rund um den Globus hat der „Heidelberger“ begleitet und geprägt.

In mehr als vierzig Sprachen wurde er übersetzt.

In vielen Gemeinden und Kirchen reformierter und unierter Prägung ist er bekannt und in Gebrauch.
Der Katechismus ist ein Buch, das zum Gespräch ermutigen will. Wie verstehen wir die Heilige Schrift und unseren Glauben? Welche Hoffnungen, Vorstellungen und Erwartungen verbinden wir mit der eigenen Zeit?
Die Fragen des Heidelberger Katechismus sind dabei so gestellt und gewählt, dass sie heute immer noch aktuell sind und einem bei dem Lesen eines „ZEIT“-Artikels in den Sinn kommen.

Seine Frage 1 sei hier mit allen biblischen Bezügen abgedruckt.

Frage 1
Was ist dein einziger Trost
im Leben und im Sterben?
Dass ich mit Leib und Seele
im Leben und im Sterben nicht mir (Röm 14,8)
sondern meinem getreuen Heiland (1.Kor 6,19)
Jesus Christus gehöre. (1.Kor 3,23)

Er hat mit seinem teuren Blut (1.Petr 1,18.19)
für alle meine Sünden vollkommen bezahlt (1.Joh 1,7; 2,2)
und mich aus aller Gewalt des Teufels erlöst (1.Joh 3,8);
und er bewahrt mich so (Joh 6,39),
dass ohne den Willen meines Vaters im Himmel (Mt 10,29-31)
kein Haar von meinem Haupt kann fallen (Lk 21,18),
ja, dass mir alles zu meiner Seligkeit dienen muss (Röm 8,28).
Darum macht er mich auch
durch seinen Heiligen Geist (2.Kor 1,21.22)
des ewigen Lebens gewiss (Eph 1,13.14)
und von Herzen willig und bereit (Röm 8,14),
ihm forthin zu leben. (Röm 8,15.16)


3. Wer bin ich? Ein Text von Dietrich Bonhoeffer

Wer bin ich?
Sie sagen mir oft,
ich träte aus meiner Zelle
gelassen und heiter und fest,
wie ein Gutsherr aus seinem Schloss.

Wer bin ich?
Sie sagen mir oft,
ich spräche mit meinen Bewachern
frei und freundlich und klar,
als hätte ich zu gebieten.

Wer bin ich?
Sie sagen mir auch,
ich trüge die Tage des Unglücks
gleichmütig lächelnd und stolz,
wie einer, der Siegen gewohnt ist.

Bin ich das wirklich,
was andere von mir sagen?
Oder bin ich nur das,
was ich selbst von mir weiß?

Unruhig, sehnsüchtig, krank, wie ein Vogel im Käfig,
ringend nach Lebensatem, als würgte mir einer die Kehle,
hungernd nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen,
dürstend nach guten Worten, nach menschlicher Nähe,
zitternd vor Zorn über Willkür und kleinlichste Kränkung,
umgetrieben vom Warten auf große Dinge,
ohnmächtig bangend um Freunde in endloser Ferne,
müde und leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen,
matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen?

Wer bin ich?
Der oder jener?
Bin ich denn heute dieser und morgen ein andrer?
Bin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler
Und vor mir selbst ein verächtlich wehleidiger Schwächling?
Oder gleicht, was in mir noch ist, dem geschlagenen Heer,
das in Unordnung weicht vor schon gewonnenem Sieg?

Wer bin ich?
Einsames Fragen treibt mit mir Spott.

Wer ich auch bin,
     Du kennst mich,
          Dein bin ich, o Gott!

(aus: Dietrich Bonhoeffer. Widerstand und Ergebung)


4. Im Inneren erschüttert – Gottesdienste in der Passionszeit

„Im Inneren erschüttert“
So heißt es über Jesus in einer Passionserzählung des Evangelisten Johannes.
Jesus ist erschüttert, weil Freunde ihn verraten, weil die Zeiten hart sind und Untat in der Luft liegt.
Auch wir sind im Moment in unserem Inneren erschüttert.
Die Belastungen der Pandemie und ihrer gesellschaftlichen Auswirkungen verwirren unseren Alltag und mit der Zeit auch unser Inneres.
Es setzt uns zu: Die Einsamkeit, die Doppelbelastungen, die gleichzeitigen Über- und Unterforderungen, die finanziellen und beruflichen Sorgen, die fehlende Nähe mit anderen.
Wir sind erschüttert über manche Entwicklungen in anderen Ländern, hoffen auf mehr Demokratie, weniger Willkür und auf Brot und Frieden.

„Invokavit“ – der Name des ersten Sonntags der Passionszeit – lautet übersetzt:
„Er ruft mich“. Was ruft mich zur Besinnung? Wer begegnet mir dann? Welcher Grund trägt mich? Worauf zielen meine Hoffnungen und Wünsche?

Die Texte und Themen der Passionszeit in diesem Jahr geben zu denken, weil sie sich mit unserer Situation verweben lassen.

***

Bis Ende des Lockdowns und solange Präsenz-Gottesdienste ausgesetzt sind, feiern wir in innerstädtischer Gemeinschaft mit einem Zoom-Gottesdienst im Wechsel der drei Innenstadt-Gemeinden.
Sollten wir wieder Präsenz-Gottesdienste in unseren Kirchen feiern können, bleiben wir in Gemeinschaft verbunden, laden dann aber in die jeweilige Kirche zu den dort üblichen Zeiten ein.

Zu den Passions-Gottesdiensten in innerstädtischer Gemeinschaft und einem anschließenden virtuellen Kirchenkaffee laden wir ein und freuen uns auf Sie!
Altstadt – Nicolai, Neustadt – Marien, Reformiert – Süster.

Die Zugangsdaten zu den Zoom-Gottesdiensten finden Sie jeweils vorher auf unserer Homepage>>

21.02.21  1. Sonntag der Passionszeit – „Im Inneren erschüttert“
10.00 Uhr  Gottesdienst am Sonntag „Invokavit“
im Zoom-Raum der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde
Ein Gottesdienst mit anschließendem virtuellen Kirchenkaffee.

28.02.21  2. Sonntag der Passionszeit – „Ich singe ein Lied“
10.00 Uhr  Gottesdienst am Sonntag „Reminiszere“
im Zoom-Raum der Altstädter Nicolai-Kirchengemeinde
Ein Gottesdienst mit anschließendem virtuellen Kirchenkaffee.

07.03.21  3. Sonntag der Passionszeit – „Ich singe ein Lied“
10.00 Uhr  Gottesdienst am Sonntag „Okuli“
im Zoom-Raum der Neustädter Marien-Kirchengemeinde
Ein Gottesdienst mit anschließendem virtuellen Kirchenkaffee.


5. Offene Kirche

Die Süsterkirche ist geöffnet für Stille und Gebet:

  • freitags 16–18 Uhr
  • samstags 11–18 Uhr
Ein Kirchencafé findet zurzeit nicht statt.


6. Fußwaschung – ein Gedicht zu Johannes 13

Fußwaschung

„Herr, wohin gehst du“?
Johannesevangelium, Kapitel 13, 36

Quo vadis?
Wohin gehst Du?
Wohin gehe ich?
Wohin tragen mich meine Füße?
Auf welchem Grund gehen und stehen sie?
Wo und wie stehst du?

Wohin gehst du, meine Freundin?
Woher kommst du?
Welche Staubspuren zeichnen deinen Weg?
Welches Blütenmeer hat dich getragen?
Wie rein bist du?
„Tritt nicht ein zu mir,
bevor du dir nicht deine Füße gewaschen hast!“

Du musst dich nicht ducken.
Ein aufrechtes Bücken reicht.

Wenn wir das Bücken verlernt haben,
wer wäscht uns die Füße?
Hochmut kommt vor dem Fall.
Aus welchem Grunde falle ich?
Auf welchen Grund?
Wäscht ER die Füße?
Frisches, lebendiges Wasser – auf felsigem Grund?

Werden meine Füße rein
Nach den Jahren der Verschmutzungen?

Werden meine Füße rein,
wenn in Lagern Menschen stehn,
mit Sandalen im Winter, ungesehn.
Sie dürfen nicht hinein.

Wasch nicht nur die Füße mein
Mache Kopf und Herze rein
Würde ich wie Petrus sein
Wie ein Fels zum Feste-Stehn
Könnte ich glatt übersehn
In der Nacht gar übergehn
Dass ich ward ganz dein
Wie kannst du mir Fremder sein?

Wohin gehst Du – und wohin ich?
Wohin tragen Füße Dich und mich?
Welchen Weg schlagen wir ein?
Wie werden unsre Füße rein?

„Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.“


7. Einblicke und Ausblicke: Wie es weitergehen kann

Am 15. Februar hat die Evangelische Landeskirche von Westfalen ein
„CoronaUpdate“ zu weiteren Perspektiven kirchlichen Lebens geschrieben.

Die einführenden Worte von Präses Annette Kurschus drucken wir hier ab. Ein Hinweis auf weitere Informationen findet sich am Ende des Textes.


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Schwestern und Brüder,

lange und zähe Wochen der Einschränkungen und Entbehrungen liegen hinter uns. Die Erfahrungen dieser Zeit zehren zunehmend an den Kräften – sowohl im persönlichen und privaten Bereich als auch in unserem kirchlichen Leben und Handeln. Umso mehr, seit wir uns im Dezember schweren Herzens gemeinsam zu der Empfehlung durchgerungen haben, auf Versammlungen und Veranstaltungen in leibhaftiger Präsenz bis auf Weiteres gänzlich zu verzichten. Nach wie vor halte ich diese Empfehlung für angemessen; die allermeisten Kirchengemeinden und Mitarbeitenden im kirchlichen Bereich haben sie als ebenso schmerzlich wie hilfreich empfunden und ihre Dankbarkeit für eine klare, landeskirchenweit geltende Orientierungsvorgabe signalisiert. Mit ehrlicher Hochachtung danke ich Ihnen allen für die überzeugende und engagierte Weise, in der Sie trotz allem das Leben in unserer Kirche wachgehalten haben – mit hohem Einsatz und unkonventionellen Ideen, mit spürbarer Liebe und Wärme.

Fest steht allerdings: Unsere „klare westfälische Linie“ hat auch ihren Preis. Die Sorge wächst, der Zustand des Verzichts könnte zu lange dauern. Wir brauchen eine Aussicht auf Bewegung. Einen Impuls, der zur Geduld hilft, indem er gleichzeitig die Hoffnung nährt.
Die Unruhe nimmt zu. Und das ist gut so. Ich ahne: Es ist eine heilsame Unruhe, die besonnen auf mögliche neue Entwicklungen aus ist.

Redlicherweise müssen wir feststellen: Noch immer ist kein Ende der Pandemie in Sicht. Allerdings – und das erfüllt mit Zuversicht – zeigen die Maßnahmen der vergangenen Wochen ihre Wirkung. Das Impfgeschehen macht trotz aller Verwirrungen zaghafte Fortschritte. Die Situation in unseren Krankenhäusern hat sich entspannt. Ob diese positive Entwicklung auch angesichts der gefürchteten Mutationen des Corona-Virus anhält, vermag im Augenblick niemand verlässlich zu sagen.
Dennoch – oder gerade deswegen – brauchen wir zeitnahe Perspektiven. Auch für unser kirchliches Leben. In intensiven Beratungen mit den Superintendentinnen und Superintendenten haben wir unser an regionalen Inzidenzwerten orientiertes Perspektivkonzept aktualisiert. Es sieht vor, dass wir regional differenziert entscheiden und handeln, sobald es das Infektionsgeschehen vor Ort und die rechtlichen Rahmenbedingungen ermöglichen. Für die Dauer des landesweiten Lockdown haben wir uns gemeinsam darauf verständigt, die landeskirchenweite Empfehlung zum Verzicht auf Präsenzveranstaltungen aufrecht zu erhalten. Das heißt: Wir befinden uns vorerst bis zum 7. März weiterhin in Szenario I des Perspektivkonzepts. Unter besonderen Voraussetzungen können für das Feiern von Gottesdiensten in leibhaftiger Präsenz bereits jetzt regionale Ausnahmeregelungen greifen (siehe die Ausführungen zu Szenario I).
Unsere große Stärke in all den schweren, gemeinsam gefällten und getragenen Entscheidungen ist die Einmütigkeit, in der wir bisher miteinander unterwegs sind. Dafür bin ich dankbar. Lassen Sie uns weiterhin in guter gemeinsamer Abstimmung miteinander bleiben und der Verheißung Jesu Christi trauen.

Mit herzlichen Grüßen und guten Wünschen

Annette Kurschus
Präses der EKvW

Hier finden Sie weitere Informationen zu Corona aus der Landeskirche>>


8. Kollekten zu den Sonntags-Gottesdiensten

Helfen von zuhause aus

Gemeinsame Gottesdienste können wegen der Corona-Schutzmaßnahmen derzeit nicht stattfinden. Eine wachsende Zahl von Menschen nimmt deshalb an Gottesdiensten über Radio, Fernsehen oder das Internet teil. Gerade jetzt sind gute Worte des Glaubens wichtig. Viele wünschen sich auch eine Möglichkeit, über die Gottesdienstkollekte Not zu lindern und an wichtigen Aufgaben mitzuwirken.

Das ist mit der Onlinekollekte>> möglich, die die Evangelische Kirche von Westfalen anbietet. (Die nächste landeskirchliche Kollekte ist für den 28.2. vorgesehen.) Einfach und schnell kann hier über verschiedene sichere Bezahlwege der eigene Kollektenbeitrag gegeben werden.

Wer per Überweisungsträger oder eigenem Homebanking überweisen will, kann dies mit folgenden Angaben tun:
Empfänger: Ev. Kirche von Westfalen
IBAN: DE05 3506 0190 2000 0430 12
Verwendungszweck: Kollekte vom + Datumsangabe


9. Brot für die Welt – ein Spendenaufruf

An Heiligabend 2020 hat Brot für die Welt Kollekten für die Menschen gesammelt, die in Indien in großer Armut und quasi rechtlos am Rand der Gesellschaft leben – die sogenannten Unberührbaren, die Dalit. Da aber an Heiligabend keine Präsenzgottesdienste stattgefunden haben, fehlen diese so wichtigen Kollekten.

Die Hilfen durch Brot für die Welt werden auch wegen der Coronapandemie in Indien und in vielen weiteren Ländern der Welt sehr stark benötigt. Deshalb bitten wir Sie, um Ihre Unterstützung!

Gerne können Sie hierfür die Möglichkeit der Online-Kollekte-Brot für die Welt>> nutzen.


10. Zu guter Letzt

Gott ist deine Zuversicht, die Höchste ist deine Zuflucht. (Ps 91,11)

Psalm 91 zum Hören>>

Bärbel Fünfsinn, Gesang;
Bertold Becker, Piano;
Joachim Fitzon, Kontrabass;
Peter Weissink, Schlagzeug


Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Pfarrer Bertold Becker
im Auftrag des Presbyteriums der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Bielefeld
Süsterplatz 2
33602 Bielefeld
Deutschland

Telefon: 0170-9630787
E-Mail: bertold.becker@kirche-bielefeld.de