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„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die Größte unter ihnen“ (1. Kor 13,13)


Liebe Leserin,
lieber Leser,


Kirche – (m) eine Zuversicht?
Unter dieser Überschrift haben wir die Sommerferien hindurch in verschiedener Hinsicht über die Kirche nachgedacht. Am kommenden Sonntag fragen wir nach der Zukunft der Kirche. Je länger ich über die Frage nachdenke und sie in den biblischen Sprachraum stelle, umso unsicherer werde ich: Ist diese Frage überhaupt relevant? Führt sie weiter?
Der Vers des Apostel Paulus, der sicher einer der berühmtesten Sprüche der Bibel ist, sagt nichts über die Kirche. Sie ist nicht relevant bei der Frage, was bleibt, was Gewicht und Bedeutung hat, worum es am Ende geht und darum auch am Anfang und in der Mitte des Lebens.
Glaube und Hoffnung und Liebe bleiben, sie sind Trost und bieten Zuversicht und Ermutigung. Erübrigt sich die Frage nach der Kirche, wenn es um die Inhalte des Evangeliums geht? Ist es vielleicht sogar sinnvoll und gut, wenn die Kirche am Ende bedeutungslos wird?
„Jener muss größer werden, ich aber geringer“ sagt der Täufer Johannes im Johannesevangelium über Jesus. Gilt gleiches von der Kirche? Vielleicht brauchen wir keine Kirche als „(m)eine Zuversicht“, sondern Zuversicht im Glauben, in der Hoffnung und in die Kraft der Liebe. Dann findet sich möglicherweise eine Kirche der Zuversicht von ganz alleine.

„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die Größte unter ihnen.“

Mit diesem Vers grüße ich herzlich und weise hin auf einige Themen, die im Newsletter zu finden sind:

Am 7. August erscheint das Buch: „Kirche trifft Kino. Predigten und Musik.“ Dazu schreibt Friederike Kasack in ihrem Vorwort: „Kirche trifft Kino“ ist ein Format, das genauer hinschaut auf Geschichten, Zwischentöne findet, Erbauliches und Abgründiges erkennt, zum Nachdenken anregt. Man muss weder den Film noch die Bibel kennen, um etwas von dem zu verstehen, was durch Worte und Musik erzählt wird und erklingt. Das Buch „Kirche trifft Kino“ soll Anstöße geben, vielleicht auch Anstoß erregen; in jedem Fall etwas auslösen: Gedanken, Gefühle, Veränderung der Beziehung zu sich selbst und zu anderen – vielleicht am Ende auch zu Gott.“ Zu jedem der 12 Predigten ist ein Musiktitel beigegeben, der in den Klangraum der Süsterkirche einlädt und musikalisch Inhalte aufgreift und verdichtet.

Der Orgelsommer bereichert den August durch wunderschöne Orgelvespern.
Zu Gottesdiensten in die Süsterkirche kann jede und jeder ohne Anmeldung kommen.
Am 9. August, dem nächsten „Kirche trifft Kino“, wird der Gottesdienst open air in den Innenhof übertragen, und – wenn alles gut geht – auch ins Internet.
Die Konfirmation wirft ihre Schatten voraus....
Viel Spaß beim Stöbern im Newsletter!

Am 6. August erinnern wir an 75 Jahre Hiroshima mit einem Friedensgebet.

Auf dauerhaften Frieden hoffe ich. Vermutlich ist dieser viel wichtiger als die Zukunft der Kirche.

In diesem Sinne: Friede sei mit uns allen!

Mit herzlichen Grüßen!

Ihr
Bertold Becker



Überblick über diesen Newsletter:
  1. Glaube und Hoffnung und Liebe
  2. Gottesdienste in der Süsterkirche
  3. „OrgelSommer_SommerKirche_KirchenLust“
  4. Orgelvespern in Neustadt Marien
  5. Bielefelder Sommerkirche in der Altstädter Nicolaikirche
  6. Friedensgebete in der Süsterkirche
  7. Gottesdienst „Kirche trifft Kino“
  8. Kirche trifft Kino – ein Buchprojekt
  9. Konfirmation in Corona-Zeiten
  10. Gruppen und Kreise
  11. Offene Kirche in der Süsterkirche
  12. Gottesdienste mit Schutzkonzept in Corona-Zeiten
  13. Kontakt
  14. Internet

2. Gottesdienste in der Süsterkirche

Sonntag, 02.08.2020, 8. Sonntag nach Trinitatis
Süsterkirche
10.15 Uhr Gottesdienst der Predigtreihe „Kirche – (m)eine Zuversicht?“
Thema: "Braucht die Zukunft Kirche – und welche Kirche hat Zukunft?"
Textbezug: Micha Kap. 4, 1-5
Predigt: Pfarrer Bertold Becker
Kirchenmusik: Robin Stüwe, Trompete; Ruth M. Seiler, Orgel
Kollekte: für die kirchliche Umweltarbeit

Donnerstag, 06.08.2020
Süsterkirche
19.00 Uhr Friedensgebet „Hiroshima – 75 Jahre“
Pfarrer Bertold Becker und Team
Kirchenmusik: Peter Ewers, Orgel

Freitag, 07.08.2020
Süsterkirche
15.00 Uhr Freitag-Nachmittag-Gottesdienst
Pfarrer Bertold Becker
Kirchenmusik: Heike Brünger, Orgel

Sonntag, 09.08.2020, 9. Sonntag nach Trinitatis
Süsterkirche mit Übertragung in den Innenhof
10.15 Uhr Gottesdienst der Predigtreihe: "Kirche – (m)eine Zuversicht?“
"Kirche trifft Kino – welche Beziehungen ergeben sich?"
zum aktuellen Kinofilm: „Marie Curie – Elemente des Lebens“
Predigt: Pfarrer Bertold Becker und Uwe Moggert-Seils
Kirchenmusik: Andreas Kaling, Saxophon; Bertold Becker, Klavier; Matthias Kosmahl, Kontrabass; Ruth M. Seiler, Orgel
Kollekte: für das Buchprojekt „Kirche trifft Kino. Predigten und Musik.“

Sonntag, 16.08.2020, 10. Sonntag nach Trinitatis, Süsterkirche
Süsterkirche
10.15 Uhr Gottesdienst
Predigt: Dr. Christel Weber
Kollekte: für die christlich-jüdische Zusammenarbeit und für die evangelische Schülerarbeit in den Ländern des Nahen Ostens

Sonntag, 23.08.2020, 11. Sonntag nach Trinitatis, Süsterkirche
Süsterkirche
10.15 Uhr Gottesdienst
Predigt: Pfarrer Bertold Becker
Robin Stüwe, Trompete; Peter Ewers, Orgel
Kollekte: für die evangelischen Kindertagesstätten

Donnerstag, 27.08.2020
Süsterkirche
19.00 Uhr Friedensgebet „Mehr Demokratie wagen“
Pfarrer Bertold Becker und Team

Sonntag, 30.08.2020, 12. Sonntag nach Trinitatis, Süsterkirche
Süsterkirche
10.15 Uhr Gottesdienst
Predigt: Pfarrerin i.R. Erika Edusei
Kollekte: für die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen

***

Im Anschluss an die Gottesdienste können – mit Abstand – am FairStand im Innenhof fair-gehandelte Produkte (Kaffee, Tee, Schokolade und vieles mehr ...) gekauft werden.



3. „OrgelSommer_SommerKirche_KirchenLust“

Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben große Folgen auch für Gottesdienst und Kirchenmusik. Vieles muss anders gemacht werden als gewohnt, manches geht gar nicht. Manches aber birgt neue Möglichkeiten. So ist es mit der Sommerreihe:
„OrgelSommer_SommerKirche_KirchenLust“.

Diese Veranstaltungsreihe verbindet die Innenstadtgemeinden in diesem Sommer.
In der Neustädter Marienkirche werden vom 28.6. bis zum 16.8. immer sonntags um 18.00 Uhr, zur gewohnten Orgelsommerzeit, Orgelvespern mit viel Orgelmusik (und mehr) in liturgischem Rahmen gefeiert.

In der Altstädter Nicolaikirche werden samstags um 12.05 Uhr Orgel-Marktmusiken mit Lesung und Gebet angeboten und sonntags um 10.30 Uhr Gottesdienste unter dem Titel „Bielefelder Sommerkirche“.

In der Reformierten Süsterkirche wird in den Ferienwochen sonntags um 10.15 Uhr eingeladen zu Gottesdiensten im Rahmen der Predigtreihe „Kirche – (m)eine Zuversicht?“, an jedem ersten Freitag im Monat um 15.00 Uhr zum Freitags-Nachmittags-Gottesdienst und am 6. August zum Friedensgebet um 19.00 Uhr.

Entstanden ist ein bunter Strauß von (musikalischen) Gottesdiensten, Marktmusiken und Orgelvespern.





4. Orgelvespern in Neustadt Marien

Im Rahmen des 40. Bielefelder Orgelsommers in diesem Jahr: Orgelvespern

Sonntag, 02.08.2020
Neustädter Marienkirche
18.00 Uhr Orgelvesper VI „Contrapunct in Bewegung“
Johann Sebastian Bach, Kunst der Fuge II
Film von Gernot Kaspersetz und Daniel Adriaans mit Noriko Nishidate und Alexandre Nodari, Tanz;  Ruth M. Seiler, Orgel
Liturgin: Pfarrerin Ute Weinmann


Sonntag, 09.08.2020
Neustädter Marienkirche
18.00 Uhr Orgelvesper VII Der „Musikant Gottes“
Sinfonie f-Moll von Anton Bruckner (Orgelfassung: R. Innig)
Rudolf Innig (Bielefeld), Orgel
Liturg: Pfarrer i.R. Ulrich Wolf-Barnett

Sonntag, 16.08.2020
Neustädter Marienkirche
18.00 Uhr Orgelvesper VIII „Gott, der Herr, ist Sonne und Schild“
Werke von Camille Saint-Saëns, Samuel Rousseau, Louis Vierne
Christoph Grohmann (Rheda-Wiedenbrück), Orgel
Liturgin: Pfarrerin Dr. Christel Weber



5. Bielefelder Sommerkirche in der Altstädter Nicolaikirche

Sonntag, 02.08.2020
Altstädter Nicolaikirche
10.30 Uhr Bielefelder Sommerkirche 5
Prädikantin Annette Wittenbrink
Kirchenmusik: Simon Borutzki, Blockflöten; Martin Rieker, Orgel

Sonntag, 02.08.2020
Altstädter Nicolaikirche
11.45 Uhr Matinee Barockmusik
Simon Borutzki, Blockflöten; Martin Rieker, Orgel

Samstag, 08.08.2020
Altstädter Nicolaikirche
12.05 Uhr 31. Orgel-Marktmusik
Werke von Georg Muffat, Johann Kaspar Kerll, Johann Sebastian Bach
Martin Rieker, Orgel

Sonntag, 09.08.2020
Altstädter Nicolaikirche
10.30 Uhr Bielefelder Sommerkirche 6
Pfarrer Armin Piepenbrink-Rademacher
Kirchenmusik: Martin Rieker, Orgel

Samstag, 15.08.2020
Altstädter Nicolaikirche
12.05 Uhr 32. Orgel-Marktmusik
Werke von Max Reger, Felix Mendelssohn Bartholdy, Johann Sebastian Bach
Martin Rieker, Orgel

Sonntag, 16.08.2020
Altstädter Nicolaikirche
10.30 Uhr Bielefelder Sommerkirche 7
Pfarrer Armin Piepenbrink-Rademacher
Kirchenmusik: Martin Rieker, Orgel



6. Friedensgebete in der Süsterkirche

Donnerstag, 06.08.2020 um 19.00 Uhr
„Hiroshima – 75 Jahre – ein Friedens-Gedenken“
Vor 75 Jahren, am 6. und 9. August 1945, wurden die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten auf der Stelle, bis zum Ende des Jahres starben mehr als 200.000. Diese Opfer mahnen, die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen zu erkennen und für eine Welt ohne Atomwaffen einzustehen!
Heute bedrohen weltweit noch immer mehr als 13.000 Nuklearwaffen die Menschen. Die Atommächte planen, Milliardensummen in die Aufrüstung ihrer Arsenale zu investieren – alleine 2019 gaben sie 73 Milliarden US-Dollar für Atomwaffen aus. Auch in Deutschland sollen neue Trägerflugzeuge für die Atombomben in Büchel angeschafft werden. Damit würde die nukleare Teilhabe Deutschlands für die kommenden Jahrzehnte festgeschrieben.

Die internationale Kampagne zur atomaren Abrüstung (ICAN) initiierte ein internationales Vertragswerk, dass die Herstellung, den Besitz, den Einsatz und die Lagerung von Atomwaffen verbieten. Der UN-Vertrag wurde im Juli 2017 mit Unterstützung von 122 Staaten geschlossen und gilt als Meilenstein für eine weltweit veränderte Abrüstungspolitik. Sein Ziel sind "ernsthafte Verhandlungen" aller Atommächte zur "sorgfältig überprüften Vernichtung" der fast 15.000 Atomwaffen in aller Welt. 2017 erhielt ICAN den Friedensnobelpreis.
Im Friedensgebet halten wir inne und richten unsere Gedanken hin auf einen umfassenden Frieden, der durch Verständigung und Versöhnung getragen ist.

Donnerstag, 27.08.2020 um 19.00 Uhr
„Mehr Demokratie wagen“
„Wir wollen mehr Demokratie wagen.“ Diesen Satz des Bundeskanzlers Willy Brandt vor 51 Jahren, mit dem er sein politisches Programm umriss, haben nichts von ihrer grundlegenden Bedeutung eingebüßt: Wir „werden ... in diesem Lande nur so viel Ordnung haben, wie wir an Mitverantwortung ermutigen. Solche demokratische Ordnung braucht außerordentliche Geduld im Zuhören und außerordentliche Anstrengung, sich gegenseitig zu verstehen. Wir wollen mehr Demokratie wagen.“
Wir greifen den Satz auf und bedenken die Demokratie in Corona-Zeiten. Wird sie eingeschränkt, angetastet, ja abgebaut, wie manche behaupten?
Was ermutigt zum Zuhören und gegenseitigen Verstehen? Wie sieht es aus mit demokratischen Prozessen im Raum der Kirche?
Wir laden herzlich ein zu diesem zeitaktuellen Friedensgebet.



7. Gottesdienst „Kirche trifft Kino“

Am Ende der Sommerferien findet in diesem Jahr der zweite Gottesdienst „Kirche trifft Kino“ statt. Der ausgesuchte Film geht über die Wissenschaftlerin Marie Curie, die anteilig zwei Nobelpreise erhielt und unter anderem endscheidende Entdeckungen und Grundlagenforschung im Bereich der Radioaktivität machte.
Wir wählten den Film aus, weil er in vielfacher Hinsicht aktuelle Themen aufgreift: Genau am 9. August fiel vor 75 Jahren die zweite Atombombe auf Nagasaki. Welche Verantwortungen haben Wissenschaftlerinnen für ihre Entdeckungen?
Welche Schnittmengen gibt es heute zwischen Gesellschaft und Naturwissenschaften? In Zeiten der Pandemie und ökologischen Krise ist die Wissenschaft mehr denn je gefragt.
Wie weit sind wir heute in der Gleichstellung von Geschlechtern? Was machen die Männer, wenn die klassischen Identitätsfelder zunehmend auch von Frauen besetzt werden?

Der Film: „MARIE CURIE – ELEMENTE DES LEBENS“ läuft in der Kamera. Wer sich ins Kino traut, kann gespannt sein.

Für den Gottesdienst, bei dem wir mit hohen Besucherzahlen rechnen, haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen: Wir übertragen ihn auf eine Großbildleinwand in den Innenhof der Süsterkirche, der bestuhlt ist und unter freiem Himmel eine ganz eigene „Kirche trifft Kino“ Atmosphäre schafft. Wir hoffen, dass jede und jeder einen Platz finden wird. Zugleich streamen wir den Gottesdienst ins Internet und sind gespannt ...



8. Kirche trifft Kino – ein Buchprojekt.

Am 7. August erscheint das Buch „Kirche trifft Kino. Predigten und Musik“.
Zwölf ausgewählte Predigten umfasst der Sammelband, dem eine CD beiliegt: Jeder Predigt ist mindestens ein Musiktitel zugeordnet. Musik kommentiert und ergänzt den Sprachraum durch einen Klangraum, der das Buch so zu einer Besonderheit macht.

Drei Euro pro verkauftem Buch gehen in einen Fond, mit dem Kino-Gutscheine der beiden örtlichen Lichtkunsttheater erworben werden. Die Kino-Gutscheine werden über die Corona-Hilfe Bielefeld und das evangelische Sozialpfarramt sowie den Bielefelder Tisch an Mitbürgerinnen und Mitbürger weitergegeben, die finanziell nicht in der Lage sind, sich einfach einen Kinobesuch zu erlauben. Wir hoffen, dass auf diese Weise viele Menschen etwas von dem Buch haben.

Das Buch kostet 18 Euro und ist im Gemeindebüro erhältlich, im Buchladen Eulenspiegel und darüber hinaus über jede Buchhandlung beziehbar.
 


9. Konfirmation in Corona-Zeiten

Am 6. September 2020 feiern wir das Fest der Konfirmation, das wir eigentlich am 10. Mai feiern wollten. Die Corona-Zeiten fordern dabei heraus. Ein Abstandsgebot reduziert die Plätze in der Süsterkirche, wir können gemeinsam nicht singen, das Abendmahl werden wir – wenn überhaupt, anders feiern als sonst. Wir machen gemeinsam das Beste aus der Situation und werden in jedem Fall eine schöne und besondere Konfirmation feiern.

Im Moment ist unklar, wie viele Menschen mit Abstandsgebot bei der Konfirmation in die Kirche passen werden. Darum haben wir folgendes gedacht:
Wir werden den Gottesdienst auf eine Großbildleinwand in den Innenhof der Süsterkirche übertragen. Bläserinnen und Bläser können nicht in der Kirche, aber im Innenhof musizieren, so, dass wir einen Gottesdienst mit zwei bespielten Räumen feiern. Genügend Sitzplätze im Außenbereich sind möglich, so dass die BesucherInnenanzahl deutlich vergrößert wird.

Wie wir im Einzelnen beiden Orte mit Musik, Liturgie und handelnden Personen mischen, ist noch unklar, aber wir werden einen guten Weg finden. Eine klare Ton- und Bildübertragung ist gewährleistet, mit drei Kameras werden die Bilder auch eine andere Nähe schaffen, ... so dass wir davon ausgehen, dass draußen keine Zweite-Wahl-Plätze entstehen, sondern ebenbürtig mitgefeiert werden kann.

Wir können den ganzen Gottesdienst auch streamen und live auf YouTube übertragen.
Dann wäre für eine Schlecht-Wetter-Alternative gesorgt und Menschen könnten (nicht nur bei schlechtem Wetter) von zu Hause aus den Gottesdienst verfolgen.
(Nach spätestens 72 Stunden würde der Gottesdienst von der Plattform genommen, so dass hier nichts dauerhaft im Internet bleibt. Zudem wäre der Link für die Übertragung nur sehr begrenzt öffentlich. Wir sorgen so für einen öffentlichen Raum, der annähernd unserem öffentlichen Gemeindegottesdienst entspricht.)

Alles das haben wir bisher überlegt und vorbereitet, um festlich zu feiern. Bis dahin gibt es in der Konfiarbeit zur Konfirmation am 6.9.2020 folgende Termine:

Dienstag, 11. August, 19 Uhr:
Elternabend in der Süsterkirche zu Fragen der Konfirmation.

Freitag, 21. August, 17.00-20.30 Uhr
Konfizeit in der Süsterkirche

Freitag, 4. September, 17.00-19.30 Uhr
Konfizeit in der Süsterkirche
 


10. Gruppen und Kreise

Konfi-Zeit (Konfirmanden 2021):
Samstag, 22.08.2020, Süsterkirche
15.00–17.30 Uhr "Was, bitte schön, ist eigentlich „Konfirmation"?

Katchuzeit:
Samstag, 22.08.2020, Süsterkirche
10.00–13.00 Uhr  Ein erstes Treffen zum Warm-Werden und Kennenlernen


***


Friedensgebet-Vorbereitungstreffen
Donnerstag, 13.08.2020 um
19.00 Uhr
Im Neubau (Güsenstr. 16) trifft sich der Vorbereitungskreis für die Friedensgebete in der Süsterkirche. Jede und jeder, der oder die hier teilnehmen will, ist herzlich willkommen!


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Ökumenisch Bibel lesen und verstehen
(i.d. Regel: am letzten Montag im Monat, 19.30 Uhr)

Montag, 31.08.2020 um 19.30 Uhr
Der Bibelgesprächskreis kann sich nicht wie gewohnt am letzten Montag im Monat zu einem Bibelgespräch im Süsterzimmer treffen. Hier haben Annette und Thomas Nauerth und Horst Haase eine Alternative gefunden: Sie laden ein, den biblischen Texten (ohne Gespräch) zu folgen:
Biblische Texte werden in den Raum der Kirche hineingelesen, mit Pausen und Stille und Musik, die Themen aufnimmt und verdichtet.
So kann jede und jeder zur Ruhe kommen und den Texten folgen.
Jeden letzten Montag im Monat wird in dieser Weise fortlaufend das Johannesevangelium gelesen.


***


Seniorentreff und Männerkreis


Ein Kreis fröhlicher Menschen jenseits der 70 trifft sich normalerweise alle vierzehn Tage montags von 14.30 Uhr bis ca. 16.30 Uhr im Süsterzimmer zu Andacht, Kuchen, Kaffee und Tee. Die Zeiten sind anders geworden, so dass das erste Treffen des Kreises im September – und dann in der Kirche stattfinden wird.


***


Frauenkreis
(in der Regel mittwochs vierzehntägig von 16-17.30 Uhr)

Im Frauenkreis treffen sich Frauen unterschiedlichen Alters, die Interesse haben an Themen der Zeit, an anderen Kulturen, an biblischen Erzählungen und ethischen Fragen.   Der Frauenkreis trifft sich zu und in neuen (Corona-) Zeiten jeweils mittwochs vierzehntägig in der Süsterkirche. Die Stühle stehen auf Abstand in einem Halbkreis, das gemeinsame Reden wird durch die Akustik erschwert, trotzdem werden wir Gemeinschaft teilen und Themen miteinander in den Raum stellen.

Mittwoch, 19. August 2020
16.00–17.30 Uhr
"Auszug aus der Knechtschaft Ägyptens? – Sklavenarbeit im 21. Jahrhundert",
mit Pfarrer Bertold Becker



11. Offene Kirche in der Süsterkirche

Ein Kirchencafé findet zurzeit nicht statt.

Die Kirche ist geöffnet:
freitags 16.00–18.00 Uhr
samstags 11.00–18.00 Uhr
 


12. Gottesdienste mit Schutzkonzept in Corona-Zeiten

Das Presbyterium ist sich in der Zeit der Pandemie seiner besonderen Verantwortung für den Infektionsschutz im kirchlichen Raum bewusst. Ziel aller im Folgenden beschriebenen Maßnahmen ist es, Infektionsrisiken zu minimieren und Gottesdienstbesucherinnen und Besuchern einen nach bestem Wissen verantworteten Raum zu gewähren.
Folgende Regeln gelten für die Gottesdienste in der Süsterkirche:

1. Der Eintritt in den Gottesdienstraum erfolgt durch den Haupteingang (Güsenstraße 22), so dass die Teilnahmezahl im Auge behalten werden kann.

2. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Gottesdienst benötigen Mund-Nase-Bedeckungen, die mitzubringen und beim Betreten und Verlassen der Kirche zu tragen sind. Am Eingang werden Bedeckungen vorgehalten (Einwegmasken und textile Masken).

3. Beim Eintreten bzw. am Eingang zum Gottesdienstraum wird die Abstandsregel (mindestens 1,5 Meter) eingehalten. Vor dem Eingang bzw. im Eingangsbereich regeln zwei zuvor benannte Personen (i. d. R. LektorIn und KollektantIn) den Eintritt in die Kirche und sorgen für ein ausreichendes Abstandsgebot.

4. Der Besuch des Gottesdienstes wird im Eingangsbereich schriftlich erfasst. Dies dient ausschließlich zur Möglichkeit der Nachverfolgung von Infektionsketten. (Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gottesdienstes notieren auf vorbereiteten Zetteln ihren Namen (mit Tel. und Adresse) und werfen diesen in eine Urne. Die Zettel werden nach dem Gottesdienst in einem geschlossenen Briefumschlag aufbewahrt und nach vier Wochen vernichtet. Für jedeN steht ein neuer Stift zur Verfügung.)

5. Beim Eintreten wird ein Desinfizieren der Hände ermöglicht. Dazu werden Spender vorgehalten.

6. Im Gottesdienstraum wird zwingend die Abstandsregel – 1,5 bis 2,0 Meter nach allen Seiten – eingehalten. Für Hausgemeinschaften werden Platzbereiche vorgehalten. Plätze, die nicht belegt werden dürfen, sind entsprechend gesperrt bzw. markiert. Die Empore darf von Gottesdienstbesuchern nicht genutzt werden. Die Kanzel steht ebenfalls nicht zur Verfügung.

7. Die Teilnahmezahl beträgt einschließlich aller am Gottesdienst Beteiligten im Moment zwischen 50–60 Personen. Sollten mehrere Hausgemeinschaften (mit vielen Personen) kommen, kann sich die Teilnehmerzahl nochmal leicht erhöhen.
Sollte die maximale TeilnehmerInnenzahl erreicht sein, wird der Zugang geschlossen und wartende Besucher werden auf Online-Angebote und den Gottesdienst in der Altstädter Nicolaikirche verwiesen.

8. Gemeindegesang, Chorgesang und Bläsermusik mit vollem Posaunenchor sind nicht zulässig. Sologesang, Orgelmusik, einzelne Bläserinnen und Bläser und andere musikalische Formen sind möglich; erfolgreich erprobt wurde auch das Musizieren des Posaunenchors im Innenhof bei geöffneter Tür.

9. Abendmahlsfeiern finden im Moment nicht statt. Taufen werden in einem besonderen Gottesdienst stattfinden.

10. Auf eine Kollekte in den Bankreihen verzichten wir. Stattdessen wird am Ausgang mit Haltevorrichtungen kollektiert. Die Zählung der Kollekte erfolgt durch das Gemeindebüro.

11. Beide Ausgänge – über den Seiteneingang zum Innenhof (bestuhlter Bereich und erste Bankreihe) und über den barrierefreien Haupteingang (hintere Bankreihen) – werden genutzt. Dabei gelten Maskenpflicht und die Beachtung der Abstandsregel (mindestens 1,5 Meter) auch außerhalb der Kirche.

12. Ein Kirchenkaffee findet nicht statt. Nach dem Gottesdienst ist i. d. R. der FAIR-Stand auf dem Innenhof geöffnet, auch hier muss auf die Einhaltung des nötigen Abstands geachtet werden.

13. Türgriffe, Handläufe, Toiletten werden laufend desinfiziert. Stühle, Bänke, usw. sind in den Tagen vor dem Gottesdienst nicht genutzt worden, so dass hier für ausreichend Schutz gesorgt ist.

14. Die Umsetzung des gesamten Schutzkonzepts wird durch die Vorsitzende des Presbyteriums sowie den Gemeindepfarrer verantwortet und durch von ihnen beauftragte Personen unterstützt (Eingangskontrolle, Erfassung der Teilnehmenden, Kontrolle bzw. Durchführung der Handdesinfektion, Kontrolle und Ausgabe der Mund-Nase-Bedeckungen, Kontrolle der Platzbelegung im Gottesdienstraum, Beachtung der Abstandsregel in den Gängen usw., Desinfektion vor/nach dem Gottesdienst, Unterstützung in besonderen Fällen.)
Verantwortliche Personen sind für jeden Gottesdienst benannt.



13. Kontakt

Pfarrer
(stellvertretender Presbyteriumsvorsitzender)
Bertold Becker
Gökenfeld 33
33689 Bielefeld
Sprechzeit jederzeit nach Vereinbarung
und in der Süsterkirche i.d.R.: dienstags 9.30–12.00 Uhr

Telefon: 05205-235935 (mobil: 0170-9630787)
Ggf. bitte eine Nachricht auf dem AB hinterlassen!
E-Mail: bertold.becker@kk-ekvw.de

Presbyteriumsvorsitzende
Friederike Kasack
Germanenstr. 31
33647 Bielefeld
Telefon:0521-55600501
E-Mail: f.kasack@gmx.eu

Gemeindebüro
Susanne Pähler
Anne-Barbara Fischer (ehrenamtlich)
Telefon: 0521-68248
Mi., Fr. 8.30–12.00 Uhr
Mo., Do. 10.00–12.00 Uhr
E-Mail: gemeinde@reformiert-bi.de

Küster
Rudolf Böwing
Kontakt: über Gemeindebüro

Stadtkantorat
KMD Ruth M. Seiler
Papenmarkt 10a
33602 Bielefeld
Telefon: 0521-17 59 39
E-Mail: ev.stadtkantorat@kirche-bielefeld.de
www.stadtkantorat-bielefeld.de

Gemeindepflegestation
Corinna Kampschulte, Pflegedienstleiterin
Christoph von Knorre, stellv. Pflegedienstleiter
i.d. Regel persönlich erreichbar: Mo.–Fr., 11.00–13.00 Uhr
(außerhalb dieser Zeiten auch Anrufbeantworter)
Telefon: 0521-3292680
Fax 0521-68279
E-Mail: pflege@reformiert-bi.de

Jugendreferent
Jonathan Kramer
Telefon: 0151-14290299


14. Internet
www.reformierte-gemeinde-bi.de
Weitere Kontakte, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Predigten, Fotos und mehr Informationen zur Reformierten Gemeinde entnehmen Sie bitte der Homepage.

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Pfarrer Bertold Becker
im Auftrag des Presbyteriums der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Bielefeld
Süsterplatz 2
33602 Bielefeld
Deutschland

0170-9630787
bertold.becker@kirche-bielefeld.de